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Blick auf dir entmuthigtcn Gesichter hinter sich warf, „stimmt einenGesang an, Jungens — vorwärts!"
Die Männer sahen einander an und das Vorwärts wurde wie?dcrhvlt, begleitet von einem Hiebe mit der Peitsche, die der Wagcn-lcnker in seiner Hand hielt. Tom begann eine Methodistenhymnc:
,,Jerusalem mein Heimathland.
Name mir so tbeuer;
Wann wird mein Kummer wohl verbannt,
Wann wird Freude —"
„Still, Du verfluchter schwarzer Hund!" donnerte Legree,„Glaubst Du, ich brauche eins von Deinen höllischen alten Metho-distenliebcrn? Ich sage Euch, stimmt was Lustiges an, rasch!"
Einer der Andern stimmte einen jener nichtssagende» Gesängea», die unter den Sklaven üblich sind:
,,Ma«'r sab mich, wie ich fing,
Lustig Bursche, lustig !
Lachte er zum Bersten —
Seht Jbr wobt den Mond?
Ho ho ho, Burschen, hoiHo, jo, hi — e ho!"
Der Sänger schien den Gesang ganz nach Belieben zu machen,und die Uebrigcn stimmten dann in den Pausen im Chor ein:
Ho ho ho,Burschen, ho !
Ho, jo, hi — c ho!"
Es war ei» sehr lärmender Gesang und mit einem erzwungenenStreben zur Lustigkeit; aber keine Worte der Verzweiflung oder desinbrünstigsten Gebetes hatten eine solche Tiefe des Wehes in sich, alsdie wilden Noten des Chors. Als ob die armen betäubten, mißhan-delten gefaugencnHcrzenZuflucht suchten in diesem inarticulirten Hei-ligthum der Musik und eine Sprache fänden, ihre Gebete zu Gottanszusprechcn! Doch Simon konnte dies Gebet nickt Horen. Erhörte nur, wie die Butsche lärmend sangen, und war zufrieden; er-halte ihre gute Laune aufgeregt.
„Nun meine liebe Kleine," sagte er, indem er sich zuEmmeliuewendete und seine Hände auf ihre Schulter legte, „wir sind beinahezu Haus."
Wenn Legrec zankte und tobte, war Emmeline erschrocken; aberwenn er seine Hände auf die ihrige legte und so sprach wie jetzt, dann