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fluchte und prügelte auf ihn los. DieUebrigcn lachten und schrieen,und der Lärmen brachte den Aufseher an die Thür.
„Was da, Jungens! Ordnnng! Ordnung!" rief er undtrat, eine große Peitsche schwingend, herein.
Alle entflohen nach verschiedenen Richtungen, ausgenommenSambo, welcher sich auf die Gunst, in der er bei dem Aufseher stand,verlassend, den Kopf duckte und mit komischem Grinsen sagte:
„Herr, Mas'r, sind nicht wir — wir regelmäßig still — dieseEure neuen Hände; die sind sehr angreifcnd — schlagen nach unsalle Zeit! "
Der Aufseber wendete sich zu Tom und Adolph, theilte einigeHiebe und Puffe aus, ohne viel zu fragen, und verließ mit dem all-gemeinen Befehle, ,,Gute Jungens zuscinundsich schlafen zu legen,"das Gemach.
Während dieser Auftritt in dem Schlafgemache der Männerstattfand, wird der Leser vielleicht neugierig sein, einen Blick in dasWcibcrgemach zu werfen. In verschiedenen Stellungen am Bodenliegend kann er hier zahllose Gestalten jeder Schattirung erblicken,von dem reinsten Ebenholz bis zum Weiß, und von allen Jahren,von der Kindheit bis zum höchsten Alter. Da liegt ein hübschesMädchen von zehn Jahren , dessen Mutter gestern verkauft wurde unddas sich diese Nacht in Schlaf weinte, als Niemand nach ihr sah.Hier eine alte Negerin, deren Lünne Arme und schwielige Finger vonharter Arbeit sprechen, darauf wartend, morgen als ein Wegwurfum jeden Preis verkauft zu werden, und vierzig oder fünfzig Andere,die Köpfe auf verschiedene Weise in Tücher oder Kleidungsstücke ge-hüllt, liegen rings um sie her. Doch in einer Ecke, entfernt vonden Andern, sitzen zwei Frauenzimmer, von interessanterem Acußern,als gewöhnlich. Eins derselben ist eine gut gekleidete Mulatte»frauzwischen vierzig und fünfzig, mit sanften Augen und einem freund-lichen gefälligen Gesicht. Auf dem Kopf hat sie einen hellfarbigenTurban aus einem rothen Madrastuch gewunden, ihre Kleidung isthübsch gemacht, von gutem Stoff und zeigt, daß eine sorgende Handihn ihr gab. An ihrer Seite, sieb dicht an sie schmiegend, sitzt einjunges Mädchen von fünfzehn Jahren — ihre Tochter. Sie ist eineQuadrone, wie man an ihrer Heller» Haut sieht, obgleich die Aehn-lichkeit mit der Mutter erkennbar ist. Sie hat dieselben sanften