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3 (1852)
Entstehung
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biß entschlossen ihre Lippen zusammen, stand auf und verließ dasGemach.

Es war hart für sie, Rosa zu sagen, daß sie nichts für sic thunkonnte, und bald darauf kam einer der männlichen Sclaven, um ihrzu sagen, daß seine Mistreß ihm befohlen hätte, Rosa nach dem Peitsch-haus zu bringen, wohin sie denn auch trotz ihrerThränen und flehen-den Bitten geschleppt wurde.

Einige Tage darauf stand Tom sinnend an dein Baleon, da tratAdolph zu ihm, der seit dem Tode seines Gebieters durchaus nieder-geschlagen und trostlos war, Adolph wußte, daß er von jeher eintvegmsianb des Mißfallens für Marie gewesen war, doch währendseines Herrn Leben hatte er darauf nur wenig geachtet; nun er todtwar, lebte er in beständiger Furcht vor dem, was ihm geschehenmochte, Marie hatte verschiedene Bcrathungen mit ihrem Rcchtsfreundgehalten. Rach Besprechung mit St, Clare's Bruder wurde beschlossen,die Besitzung und alle Sclaven zu verkaufen, ausgenommen ihreignes persönliches Eigcnthum, und diese wollte sie mit sich nachihres Vaters Pflanzung nehme».

Weißt Du, Tom, daß wir Alle verkauft werden sollen?" sagteAdolph.

Wie hörtest Du das?" fragte Tom,

Ich versteckte mich hinter de» Vorhängen, als Mistreß mit Ad-vocat sprach. In wenigen Tagen werden wir zu der Anction geschickt,Tom!

Des Herr» Wille geschehe!" sagte Tom, kreuzte die Arme undseufzte schwer.

Wir kriegen nie wieder so einen Herrn," sagte Adolph;aberich will lieber verkauft werden, als unter Mistreß bleiben,"

Tom wendete sich ab; sein Herz war voll. Die Hoffnung aufFreiheit, der Gedanke an das ferne Weib und die Kinder stieg vorihm auf, wie vor dem schiffbrüchigen Seefahrer, der den Hafen bei-nahe erreicht hat, die Vision des Kirckthnrms und der freundlichenDächer seines Geburtsdvrfes aufsteigt, um über der Stutze irgendeiner schwarzen Welle nur zu einem letzten Lebewohl gesehen zu wer-den, Er preßte die Arme fest gegen die Brust, unterdrückte die Kit-tern Thränen, und versuchte zu beten. Die arme alte Seele hatteein so sonderbares, unbeschreibliches Vornrtheil zu Gunsten der Frei-