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,,Ach Herr, Missis, wenn peitschen mich ganz Tag, können nichtanders sagen," sagte Topsy, indem sic zu weine» anfing. „Ich niegesehen das vorher. Es muß sein gefallen in mein Aermel. MißFcely muß haben gelassen es auf Bett und ich griffen es mit Betttuchund so in mein Aermel."
Miß Ophelia war so empört über die schamlose Lüge, daß siedas Kind ergriff und es schüttelte.
„Sag' mir das nicht wieder "
Das Schütteln machte, das die Handschuhe aus dem andernAermel fielen.
„Du!" sagte Miß Ophelia, „willst Du mir jetzt noch sagen,daß Du das Band nicht gestohlen hast?"
Topsp gestand die Handschuhe ein, aber sie blieb dabei, dasBand abzuleugnen.
„Höre, Topsy," sagte Miß Ophelia, „wenn Du Alles gestehst,so will ich Dich diesmal nicht peitschen lassen."
So ermahnt, gestand Topsy das Band und die Handschuhe einund gab Versicherungen der Reue.
„Nun höre," sagte Miß Ophelia . „Ich weiß, Du hast auchandere Dinge genommen, seitdem Du in dem Hause bist, denn ich ließDich gestern den ganzen Tag umherlaufcn. Jetzt sage mir, ob Duetwas genommen hast, und ich werde Dich nicht peitschen lassen."
„Ach Herr, Missis, ich nahmen Miß Eva's roth Ding, sic trägtum ihr Hals."
„Thatest Du das, Du schlechtes Kind? So, was noch weiter?"
„Ich nahmen Rosa Ohrringe — die rothen."
„Bringe sie mir augenblicklich wieder, bringe Beides."
„Ach Herr, Missis, ich nicht kann — sie verbrannt!"
„Verbrannt? Was ist das für eine Geschichte? Geh und holesie, oder ich peitsche Dich!"
Topsy versicherte mit lauten Bctheuerungen und Thränen undSeufzern, daß sie nicht könnte. „Sie verbrannt — sie sind!"
„Weshalb hast Du die Sachen verbrannt?" fragte MißOphelia.
„Weil ich schlecht —ich bin —ich mächtig schlecht gewiß. Ichkann nicht helfen."