Druckschrift 
3 (1852)
Entstehung
Seite
11
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„Herr, Missis, er so stehen voll von Schüsseln und ein Dingund anderes, daß kein Platz, keine Wege."

„Aber Du solltest die Schüsseln abwaschen und fortstcllen."

„Abwaschen meine Schüsseln!" sagteDinah »nt kreischendemTone, indem ihre Wuth über ihr gewöhnliches unterwürfiges Wesendie Oberhand gewann. „Was verstehen Ladies von Arbeit, ichmöchten wissen? Wenn Mas'r wollten haben Essen zu Zeit, wennich immer thätc waschen Schüsseln? Miß Marie mir nie sagendavon."

„Hier sind Zwiebeln."

„Herr, ja!" sagte Dinah. „Dahin.ich haben gelegt. Ichkonnten nicht erinnern; das besondere Zwiebeln, ich aufhcben fürdies hier Gericht. Ich vergessen, daß waren in alt Stück Flanell./'

Miß Ophelia hob die zerrissenen Papiere mit den duftendenKräutern in die Höhe.

,,Jch wünschten, Missis nicht wollten sic anrührcn. Ich liebenzu halten meine Dingen, wo ich weiß zu haben sie," sagteDinahziemlich entschieden.

„Aber Du brauchst diese Löcher nicht in den Papieren."

„Das ist handlich zu schütten aus," meinte Dinah.

„Doch Du siehst, daß es in dem ganzen Fache herumfällt."

„Hilf, Herr, ja, wenn Missis Alles so drehen um, es will.Missis hat schüttet aus dahin," sagte Dinah, indem sie mürrisch zudem Fache trat. „Wenn Missis nur will gehen auf Treppen, biskommt meine Zeit, zu klären auf, ich will haben Alles recht; ich aberkann nichts thun, wenn Lady ist hier und hindern. — Du, Sam,nicht geben klein Kind das Zuckerbüchsen! Ich Dich will hauen,wenn Du nicht denken!"

„Ich werde die Küche durchgehen und Alles in Ordnung bringen,einmal, Dinah; und dann erwarte ich, daß Du es in dieserOrdnung hältst."

„Hör' Miß Feely, das ist nicht Weg für Ladies zu thun. Ichnie sahen, Ladies zu thun nichts solches. Meine alte Missis nochMiß Marie niemals thaten, und ich sehen keine Noch dazu." UndDinah stolzirte unwillig umher, während Miß Ophelia Schüsselnund Teller sortirte, ein Dutzend einzelner Behälter mit Zucker in einengroßen leerte, Tischtücher, Servietten und Handtücher zum WaschenSklaverei >c. III. 2