seines Körpers halb zurückgelehnt in einem Hausen Wüstenstroh. Uramhatte alle die Lappen, die ihm Abdias bezeichnet hatte, hcrbeigetragenund hatte sie aufeinander geschichtet. Es waren theils alte Kleider, welchevon noch älteren völlig unbrauchbaren heraus gesucht worden waren,theils waren cs Ueberreste in größeren und kleineren Stücken Stoffes,mit dem er sonst gehandelt hatte, theils endlich waren es Fetzen seinereigenen Geräthe und Matten, welche von den Plünderern zerrissen undwegen ihrer Unbedeutenheit so wie die Stoffreste hingeworfen wordenwaren. Die Nachbarn handelten um alle Dinge, selbst die unbedeutend-sten, und kauften alle Flecke, die ihnen Abdias verlegte, ein. Als nachvielem Handeln und Herabdrücken der Preise alle Sachen verkauft unddie dafür ausgedungeuen Preise gezahlt waren, nahmen die Käufer ihrErstandenes zusammen und gingen fort. Der übrige Theil des Tagesverging wie der gestrige unter Verrichtungen zur Verbesserung der Lage.Abdias stand zu Mittage wieder auf, ging zu dem Landesflecke neben sei-ner Wohnung hinaus, wo er sonst seine Gemüse stehen hatte, und sahnach. Es war manches da, manches war wegen Nichtbeachtung zu Grundegegangen. Was am besten den Himmelsstrich vertragen konnte, wollte erstehen lassen und besorgen. Er kargte sich ein wenig Wasser von der obe-ren Zisterne ab, und befeuchtete die am meisten bedürftigen damit. Erglaubte cs um so eher thun zu können, weil die Regenzeit bevorstand,und wieder Wasser bringen würde. Die Eselin versorgte er selber mitHeu, welches er aus der Mitte des Stockes heraus nahm, wo es am we-nigsten von dem Brandgerüche des Hauses eingcsaugt hatte. Er gab ihrWasser, worunter sogar ein Theil des kühlen aus dem Keller gemischtwurde; er ließ sie durch Uram Abends hinaus in die Luft führen, undwährend er selber dabei stand, von den verschiedenen Gräsern, Distelnund Gesträuchen fressen, die in dem Sande, dem Lehme und dem Schuttedes Trümmerwerks wuchsen. Das schlechteKameel, welches allein in demStälle stand, versorgte Uram. Draußen in der Heerde, welche gemein-schaftlich in der Wüste gehalten wurde, waren noch einige aber wenigeThiere sein, diejenigen, welche in den Wohnungen der Trümmer waren,waren von den Plünderern sortgetrieben worden.
Nach wenigen Tagen kam ein Theil der sortgcgangencn Karawanezurück, und brachte solche Dinge und Sachen mit, welche zu dem täglichenVerkehre gehörten, und dazu dienten, daß sic das Leben, wie es vor dem