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mir trage, und ging zur Thür hinaus. Ich schritt zum letzten Male überdie gelbe Rohrmatte, ich ging durch die große Blumenstube, in welchermanche fremdartige Gewächse standen, und trat aus derselben aus denGrundstein hinaus, den wir mit so vieler Freude und Fröhlichkeit gelegthatten. Dann kam ich durch den Thorbogen in das Freie. Ich wollteden Obrist nicht mehr besuchen, sondern langsam meine Wege gehen.Aber ich sah ihn, da ich heraus gekommen war, in dem feinen Grase desRasens stehen, der sich vor den Fenstern seines Hauses hin breitet. Wirgingen auf einander zu. Anfangs sagten wir gar nichts, dann aber spracher: „Wir werden Euch ein wenig begleiten."
Es waren nämlich auch seine zwei Hunde bei ihm. Er ging einStück des Weges, den ich cingeschlagcn hatte, mit mir, dann sagte er:„Lasset eine Zeit verfließen. Wie ich Euch schon in meiner Stube gesagthabe, so wiederhole ich cs auch hier, Ihr habt beide gefehlt. Denkt anmeine Gattin: sie stürzte ohne den leisesten Angstruf in den Abgrund,damit sie mich nicht erschrecke. Margarita gleicht ihr sehr. Sogar darinist sie ihr ähnlich, daß sie eine solche Vorliebe für weiße Kleider hat, ob-wohl ihr Niemand erzählt hat, daß cs bei ihrer Mutter auch so gewesenist. Sie ist eben so stark und eben so demüthig und zurückweichend vordem harten Felsen der Gcwaltthat."
Ich antwortete im Augenblicke nicht auf diese Rede. Es war heutedas erste Mal gewesen, daß der Obrist von dem Stande der Dinge zwi-schen mir und Margarita gesprochen hatte. Wir gingen noch eine Weilenebeneinander, bis ein Weg seitwärts gegen seine Wiese hinein ging.Dort beurlaubte er sich, und wandelte auf dem Wege, der ihn gegen dieWiese führte, mit seinen Hunden dahin.
Der Pfad aber, den ich eingcschlagcn hatte, war nicht der zu mei-nem Hause hinunter, sondern der, welcher von dem Haghause weg durchdie Felder empor geht, und daun in die Weidcbrüche cinlcukt, wo manim Sommer die Rinder hütet. Ich schlug den Pfad darum ein, weil ichnoch zur Haidelis gehen mußte, die krank ist, und weil der Weg durch dieWeidebrüche zu ihr führt. Ich ging nicht zum Essen nach Hause; dennich dachte, ich könnte ja in das Gollwirthshaus gehen, wenn mein Leibetwas verlangte, oder sonst irgend wohin, wo mein Weg mich vorbeibringt.
Als ich zwischen die Haselstauden der Weiden hinauf gekommen war.