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Trunk abzukühlen, und mir die stattliche und behagliche Wirthschaft zubetrachten. Die Brettcrsäge kreischte hinten in dem Thale, der Bach spru-delte schneeweiß zwischen den schwarzen Waldsteincn hervor, der Platzvor dem Wirthshause war so geräumig, mehrere Bänke liefen an derWand hin, und Leute gingen in dem Hause aus und ein, um Geschäftezu thuu. Wie oft lag der glänzendste Sonnenschein ans dcr Wirthsgassc,an der der schönste Fahrweg des Waldes vorbciging, und beleuchtete dievielen Fenster, die auf den Weg hinaus schauten. Wie oft aber standauch die Sonne schon tief, machte die Holzverzierungeu an dem Wirths-hause, die Bänke und die Ranken, die an der Wand hinauf gingen, roth,und legten sich schief gegen den Waldrücken hinüber, daß er einen langenSchatten auf den Nothberg warf, an dem sich die Waidhäuser wie grauePunkte, hinunter zogen. Dann ging ich, wenn ich mir alles betrachtethatte, wenn die Hitze des Körpers vergangen war, und wenn die müdenFüße ein wenig erquickt waren, über den Steg, trat auf die Gasse desWirthshauses, und trank mein Glas, das man mir heraus gebrachthatte, denn gewöhnlich sah man mich auf einen Stein schon sitzen, undrichtete das, was ich brauchte, zurecht. Dan» redete ich ein wenig mitMartin, dem Wirthe, wenn er nicht etwa zufällig abwesend war, odermit einem Gaste, oder mit sonst jemanden aus dem Hause. Wenn Sonn-tag war und die Nachmittagsgästc die Gaffe füllten, saß Josepha, dieTochter des Wirthes gerne auf dem Wiescnhange hinten, wo ei» kleinesHügelchen ist, ans dem ein Apfelbaum steht, und ein Hüttche», Tischchenund Bänklein ist, und spielte die Zither. Sie spielte sehr gut. Gewöhn-lich standen ein paar Mädchen aus der Nachbarschaft bei ihr, und cs trö-delten ein paar Kinder zu ihren Füßen. Des Abends, manchmal auch inganz finsterer Nacht, manchmal im Nachmittage, wenn cs noch heiß war,ging ich dann an dem Buchcnbestande durch das Thal des Haidgrabenszum Waldhange hinauf, wo unser Häuschen stand. — Wir redeten öfter,nämlich Martin und ich, daß es auf die Länge-dcr Zeit nicht so dauernkönne, wenn ich auf allen Wegen, die mich zu meinen Kranken führen,zu Fuße gehen sollte, daß die Mühsal endlich zu groß werde, ja daß sieimmer wachse, wenn meine Arbeit sich ausdehue, und Leute in allen Rich-tungen um Beistand verlangen. Es ist auch eine strenge Pflicht, daßman ihnen den Beistand leiste, und wenn man zu Fuße geht, kann mannicht so viel des Tags verrichten, als etwa noth thäte, und wenn die