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gende Musik und ertönte wieder nach ihr das einzelne Jägerbor»,zuni Zeichen, daß man nun aufhören solle. Die Schüsse hörten auchauf, die Büchsen ward n in die Stände gestellt, und der weißeRauch verzog sich durch die schön gezackte» grünen Wipfel der Tan-nen und durch die entfernteren Bnchen. Man ließ nun an verschiedenenStellen die Netze hernieder, und das Wild, das übrig geblieben war,weil cs sich in die Gesträuche oder gar in Klüfte geduckt hatte, tonnte inden schützenden Wald entrinnen, und den größten Angsttag seines Lebensvergessen. Die Diener lockten die Hupdc zu sich, um die verwundeten zusalben, nnd den hungrigen Nahrung zu geben. Hierauf erschienen meh-rere Jäger, Heger und andere Leute und suchten in dem Jagdraumeherum, uni das gefallene Wild zu finden und zusammen zu tragen. Auchmanche Herren und andere Leute stiegen in den Jagdraum nieder, nm sichdas Wild zu betrachten und die Spuren der eben vergangenen Begeben-heit zu sehen.
Die Schützen und die Zuschauer mischten sich ans ihren Bühnen,und da das Vergnügen allgemein gewesen war, so redeten jetzt auch Allemiteinander. Da wollte cs der Zufall, daß Hanna, die Tochter desarmen Weibes, die auch herbei gekommen war, dem Feste zuzuschauen,neben einen außerordentlich schönen jungen Mann von vornehmemStande zu stehen kam. Dieser Mann war schon früher ausgefallen. Erwar, der allgemeinen Sitte zuwider, der einzige, der keine weißbestäubtenHaare trug, sonder» seine eigenen Locken, die Von wunderschönem Gelbwaren, bis auf die Schultern und aus den Rockkragen niedcrfallen ließ.Er hatte sehr gut geschossen, hatte immer auf die unsichersten Punktegezielt und immer getroffen. Er war so schön, daß er, wie die Landleutesagen, wie Milch und Blut aussah, seine Augen waren groß und sanft,und er war schier prächtiger gekleidet, als alle Andern.
Da Hanna so neben ihm stand, erblickte sie ein Mann ans demVolke, der sich unten in dem Nctzraume befand, zeigte mit dem Fingerhinauf und rief: „Das ist das schönste Paar! "
Das Volk, welches ohnehin schon in eine höhere Stimmung gekom-men war, welches an der Jagd den lebhaftesten Anthcil genommen, mitden Fingern nach dieser und nach jener Stelle gezeigt und freudig gcjubelthatte, wenn sich etwas Merkwürdiges zugetrageu hatte, war zu dem Un-gewöhnlichsten aufgelegt. Kaum hatte es also die Worte des Mannes