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schast waren, ging ich in dieselben hinauf. Es war mittlerweile auch dieNacht herein gebrochen. Noä) bei dem Scheine der Kerzen ließ ich diegeschenkten Sachen ihrer Bestimmung zuführen. Ich ließ den Teppichunter den Schreibtisch breiten, stellte den Schirm vor meine Lichter, legteCamilla's Geschenke zu meine» Gcigcnsachen, stellte die Bücher in denBücherschrank, that das Fernrohr zu seines Gleichen, und brachte dielandwirthschaftlichen Gegenstände an den geeigneten Plätzen unter. Alsdies geschehen war, und als ich den Abend gar mit Lesen, mit Verzeh-rung meines Nachtmahles und mit Unterredung mit meinen Leuten hin-gebracht hatte, legte ich mich aus das Bett, um das erste Mal wieder inmeinem Hause zu schlafen.
Am andern Morgen ging ich an die Arbeit und Besichtigung meinerAngelegenheiten.
Als die ersten dringenden Beschäftigungen vorüber waren, und alsdie Vorrichtungen, die ich brauchte, fertig waren, schickte ich auch einigeGeschenke nach Rikar's Hause. Ich schickte ihm zwei ausgezeichnete undgut erhaltene WouVcrmann, damit er nicht mehr zu sagen brauchte:Vielleicht kommen auch wieder Bilder in das Haus. An die Mutter sen-dete ich einen schön gebundenen Dante und mehrere Bücher der neuerenZeit, die sie noch nicht hatte. An Camilla schickte ich meine CremoneserGeige, zu der ich ein Fach aus Ebenholz mit violettem Sammet gefüt-tert hatte machen lassen, genau, wie es bei ihren Geigen ist. An Mariasandte ich die Bücher desselben Inhaltes, wie sic mir gegeben hatte, nach-dem ich sie sehr schön hatte binden lasse». Ueberdies schickte ich ihrPflanzen aus meinem Garten und bat, sic möchte dieselben, wenn sieauch nicht so schön wären, als die ihrigen, doch annehmen, und ihnenbei sich einen Platz anweisen. Auch bat ich, daß sic jeden Herbst eineZusammenstellung von Hiacinthcnzwicbel» von mir annchme. An Alfredließ ich ebenfalls eine Sendung kleiner Landwirthschaftsdingc nebst einemguten Chronometer abgehen.
Alle Sachen wurden von mir eigenhändig in eine Kiste gepackt undauf den Weg gegeben.
Sic kamen sehr gut an; denn nach ein Paar Wochen bekam ich einSchreiben, daß die glückliche Ankunft und den außerordentlichsten Dankaussprach. Das Schreiben bestand aus fünf Briefen, deren vier ausRikar's Hanse und der fünfte von Alfred waren. Jeder freute mich Herz-