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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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NamenPapicrdrachcn" alle seit 30 Jahren aufgespeicher-tcn Gedanken, Empfindungen, Dichtungen, Satire, Witz, Laune,philosophische, ästhetische, politische Bemerkungen u. s. w. auf-nehmcn sollte,Machregeln" gegeben, Pläne und selbst An-stalten gemacht. An seinem Buch:Die Kunst stets hei-ter zu sein" hatte er mit Liebe fortgcarbcitet, und mitgrößtem Eifer an einem Merkchengegen das Ueberchri-stcnthu m," in welchem er dem entnervenden Pietismus undknechtenden Obscurantismus entschieden und kühn cntgegcntrc-tcn wollte.

Seit dem Sommer 1825 dachte er nun auch mit Bestimmt-heit an die Herausgabe seiner sämmtlichen Werke, wasnach seiner Meinung ohne Umarbeitung vieler einzelner garnicht möglich war. Inzwischen brachte er eS nur zu ein PaarVorreden für einzelne Bände der Gcsammtausgabe.

Ueber alles thcuer aber war ihm das Buch von der Un-sterblichkeit der Seele, seine Selina, und daran setzte er seineletzten Kräfte. Vor seinem bereits getrübten Auge erschloßsich die Unermcßlichkeit des Alls mit seinen Sonnen und Son-nenwelten; Gedanken mit Gedanken zogen heran wie leuchtendeGestirne und in der Stille des umnachtetcn Lebens trug ersie zusammen zum Bau des geliebtestcn Werkes. Unermüdct,wie bei voller Schaffenskraft, folgte er den oft schnell vorübcr-sliehcnden Bildern und zwang die schon irrende Hand, sieaufs Papier zu bringen.

Das Leben ist nicht mit der Seele, sondern inder Seele entflohen. Sie legt ihren organischenSzepter nieder. Die Geister Welt, die er bisher be-herrschte, entläßt er ihrer Dienste, oder vielmehrsie verlassen ihn. Soll nun das reiche, bisher im-