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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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VII.

Beginn des Reiselebens. Jacobi. Deutschlands undeignes Erstarken. Maria.

1814.

Ums Jahr 1806 faßte bei Jean Paul eine schmerzlicheGleichgültigkeit gegen das Leben Wurzel, die ihn nach undnach, obwohl er sie äußerlich nicht ocrricth, im Stillen zuwahrhaft trüben Betrachtungen führte. Wohl hatte darandas Unglück des Vaterlandes vornehmlich Anthcil, wie ihndenn der von der Stadt Baireuth dem Kaiser Napoleon ge-leistete Eid selbst körperlich auf das heftigste erschütterte.Eine andere mitwirkeudc Ursache war, daß er glaubte, imSicbcnkäs" undTitan" sein Bestes der Welt gegeben zuhaben, daß seine Bahn abwärts gehe und daß gegen die Se-ligkeit der Jugendbegeisteruug kein noch so großes Glück derspäteren Jahre das Gleichgewicht halte. Ucbrigeus ist nichtzu übersehen, daß seine anstrengende und unausgesetzte Thä-tigkcit seine Körpcrkräftc schwächen mußte, nicht gerechnet, daßdiese kaum durch irgend ein Gift so rasch und sicher verzehrtwerden, als durch das sortbrcnnende Feuer der Phantasie.

Eine Erleichterung seiner äußern Lage, die ihm der FürstPrimas in einer Professur der Acsthctik an der höhcrn Lehr-anstalt in Aschaffcnburg mit einem Gehalt von 1000 fl. (zuseiner bisherigen Pension) antrng, mußte Jean Paul ablch-neu, da er durch die Uebernahme einer Lehrstelle, wie leichtman sie ihm auch zu machen bereit war, bei seiner Gewissen-haftigkeit sein ganzes Schreib- und Arbcitlebcn, mithin sein