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Wandcrstab nicht ruhig im Winkel stehen, so lange der Kreis-lauf noch nicht beschlossen und Jean Paul noch nicht wiedervereinigt war mit dem Freunde, mit dem er zuerst hinaus ge-treten war ans den verhüllten Pfad, und au den sich fortund fort seine dichterischen und philosophischen und politischenGedanken richteten, mit seinem Christian Otto in Baireuth.
VI.
Baireuth. Politische Dichtkunst. Hauölcbcn. Viareoti. Charakterzüge.
1804 — 1813 .
Der Umzug von Koburg nach Baireuth im Novem-ber 1804 bildet einen entschiedenen Abschnitt in den äußernLebcnsvcrhältnissen Jean Pauls. In Leipzig, Weimar, Ber-lin, in Meiningen und Koburg hatte er in der That nur wieein Gast gelebt; nach Baircuth zog er wie in seine eigentlicheHeimath. Die weiten grünen Auen, das sanfte Blüthenthalvon Fantaific, die reizenden Gartenanlagen der Eremitagehatte er schon vor Jahren für seinen „Siebenkäs" durchstreift.Jede Stelle war ihm lieb geworden und vor allem thcuer derBlick auf die blauen Fichtelbcrge, „hinter die seine Phantasieso gern zog und in deren Nebelwelt, ans deren Nebelrückener sich eine neue Morgcnwclt erbaute." Bald auch hatte ereinige stille Plätzchen gefunden, wo er nach seiner Gewohnheitunter freiem Himmel arbeiten konnte, wie namentlich eine grüne,oben offene Laube im Garten des H. Kammerrath Mindel