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Aus Jean Paul's Leben
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V.

Leipzig. Weimar. Berlin. Liebe. Gipfelpunkt derPoesie und des Glücks. Meiningen. Koburg.

1797 1804.

Aus der fast ländlichen Stille und Verborgenheit des-ser Lebens trat Jean Paul in Leipzig auf den Markt des li-terarischen Verkehrs, auf welchem bereits Aller Blicke nachihm gerichtet waren. Die Störungen durch Besuche und Be-kanntschaften scheinen nicht ohne Einfluß auf seine Thätigkcitgewesen zu sein; denn während dieses Aufenthaltes in Leipzigschrieb er nur die Palingenesien (vom Nov. 97 bis März98). bekanntlich eine Wiedergeburt der Tcusclspapicrc. mitZusätzen; besorgte einen Theil der zweiten Ausgabe des Hcs-perus und überarbeitete den ersten Band des Titan, des-sen Erscheinen um so mehr von ihm verzögert wurde, als erihn als seinen Haupt- und Kapitalroman im voraus bezeich-net hatte.

Zu seinen Bekannten in Leipzig, deren Häuser er besuchte,gehörte vor allen sein Lehrer in der Philosophie, Platncr.sein Freund Friedr. v. Oertel, ferner Weiße, der Kindcr-sreund, bei dem er wie ein Kind ausgenommen war. Frcge.Kummer u. a. m. Vornehmlich angenehme Stunden berei-tete ihm Emilie v. Berlepsch, die in ihrem Landhaus inGohlis ein eignes Arbcitzimmer für ihn eingerichtet halte,das er gern benutzte, da sic (nach seinem Ausspruch)diereinste, am wenigsten sinnliche, idcalischste, festeste weiblicheSeele" war, die er je kannte. Unter Len jüngern Leuten, die