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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
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zu wien und sein Gerippe zu beleihen iu Schwarzenbach ander Saale.

Wir verlassen nun mit ihm das unbekannte Dörfchen;aber ob es sich gleich noch keinen Lorbcerkranz wie so manchesandere Dorf durch eine Schlacht aufgesetzt: so darf er, glaub'ich, cs doch hoch in seinem Herzen halten und noch heute zuihm, als wenn er heute schiede, sagen:liebes Dörflcin! dubleibst mir thcncr und wcrth! Zwei kleine Schwestern ließ ichin deinem Boden. Mein zufriedener Vater hatt' auf ihmseine schönsten Sonntage gefunden; und unter dem Morgen-rothe meines Lebens sah ich deine Fluren stehen und glänzen.Zwar sind deine mir wohl bekannten Bewohner, denen ich dan-ken will, längst fortgegangen wie mein Vater; aber ihrenunbekannten Kindern und Enkeln wünscht mein Herz, es geheihnen wohl und jede Schlacht ziehe weit vor ihnen vorbei."

Dritte Vorlesung und drei Beilagen.

Schwarzenbach an der Saale Knfi Rektor Abendmahl.

Haben Sie wol geglaubt, meine Zuhörer, daß Paulans dem ganzen Aufpackcn und Ausziehen und Fortzicheunichts im Gcdächtniß behalten, keinen Abschied weder der El-tern noch der Kinder, keinen Gegenstand auf einem Wege vonzwei Meilen, blos den schon erwähnten Schneiders-Sohn aus-genommen, welchem er die Rnßzcichnnngcn einiger Könige fürseine Geliebte iu die Tasche gesteckt? Aber so ist Kind- undKnabenheit; sie behält Kleinstes, sie vergißt Größtes, manweiß bei beiden selten warum. Abschiede behält ohnehin die

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