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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Hügel des Sohnes gab ihm den Entschluß, in einer FortsetzungdesKampancrthales" seine seitdem zu größerm Reichthum,Kraft und Klarheit erwachsenen Gedanken über die Unsterblich-keit der Seele niederzulegcn, und darintausend nassen oderdunkeln Augen ganz neue, lichte Stellen und Reiche im Landedes Seins mit Kühnheit zu zeigen." Er begann die Selina.

Nicht um zu vergessen, sondern um die Erinnerunganszuhalten," versuchte Jean Paul im Frühling 1822 nocheinmal eine zeitweilige Veränderung des Wohnorts, und gingnach Dresden. Der überschwänglichen Freundlichkeit derBewohner dieser Hauptstadt, literarischer und vornehmlich dich-terischer Bildung dankte der tiefgebeugte Mann, der allenFreuden Lebewohl gesagt hatte, wirklich frohe, rosig gefärbteLebcnsabendstnndcn. Eine überaus liebliche Gartcnwohnung,die alle von ihm bisher bewohnten Zimmer an Gemüthlich-keit übcrtras und alle Neiseträume erfüllte, brachte ihn gleichanfangs itr die empfänglichste Stimmung, aus der ihn auchkein dortiges Erlebniß riß.

Alles ging und flog schön, schrieb er d. 25. Juni auVoß. Wie mir in München alles bis in das kleinste sehlschlng,so gelang mir alles in Dresden von der herrlichen, im Freienaller Naturschönheiten liegenden Mietwohnung an. Die Lust-örtcr übcrtreffen an Aussicht alle deutsche. Die Brühlsche Ter-rasse Abends mit ihren Lichtern, Gebirgen und der Brücke undElbe gab mir einmal eine Stunde der inncru Verklärung, dieich seit vielen Jahren umsonst gesucht, wo ich wie in einemJngcndfrühling schwebe und in und außer mir alles seligesTräumen ist.

ES ist keine Wehmuth, nicht einmal Sehnsucht, sondernFülle, Trunkenheit von innen.