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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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wackcrn Hausfrau ausgebildct" worden, deren Kochen undKausen, Besonnenheit, strenge Aufsicht und Ordnunggeist ernicht genug loben konnte. Die jüngste Tochter aber sollte erin eben der Zeit alsgeborne Krankenwärterin" kennen ler-nen, da er durch einen Anfall von Gicht einige Zeit im Hausegehalten wurde. Während dessen schrieb er jene erhabenenNeujahrbetrachtungen ohne Scherz nnd Traum," mit denener dem wachsenden Geistesdruck entgegenzuwirkcn hoffte, nnddie zuerst im Morgenblatt von 1820 erschienen (S. W. II.Ausg. Bd. 32). Danach aber widmete er sich fast ausschließ-lich demKometen," den er indcß nicht ohne Besorgnis? überseinen Werth in die Wekt schickte. Im Laufe des Jahres1820 erschien der erste Band und wurde überall ausgenommen,wie Heinrich Voß, an den er das Manuscript geschickt, vorans-gesagt: mit allgemeiner Lust. Ungeschwächt erschien die Kraftdes Kölnischen in dein bejahrten Dichter und nur die Größeder Anlage des Plans erfüllte Viele mit leider! gerechtfertig-ter Besorgnis über seine Vollendung. Der zweite Band wurdenoch 1820 geschrieben nnd der dritte angefangen.

Im Mai 1821 reiste Jean Paul zu seinem Sohne Maxnach München. Das ist das Unvergleichliche an ihm, daßer überall, er mag als Prophet unS strafen, als Dichter unsentzücken, er mag lachen oder weinen, als Freund gegen Freunde,als berühmter Autor gegen jüngre Schriftsteller, als Herr ge-gen Diener und Arme, als freier Mann gegen Große, alsGatte gegen seine Frau, als Vater gegen die Kinder, überallnnd allezeit der goldne, reine, hohe, herrliche Mensch ist, denman nur lieben kann nnd immer mehr lieben muß. Folgenwir dem Vater zum Sohn! Das erste, was er nach derAnkunst in München aufsuchtc, war natürlich dieser.Maxen