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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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»offenes Glück sich nicht ein Lnxo spicken läßt. Dazu hattein stärker»! Grade als bisher eine gewisse Unruhe seiner Seelesich bemächtigt, die wie sie ihm von der Schwelle seinesHauses und aus dem Kreis der Baireuthcr gewohnten Ver-hältnisse das Glück in goldncr Ferne gezeigt ihn sodanndort mit nichtzubcschwichtigcnder Sehnsucht nach den verlasse-nen Lieben so erfüllte, daß ihn wenigstens ZcitenwciS die Ge-genwart mit allen Gaben und Reizen nicht scsscln oder befrie-digen konnte.

In Frankfurt ward er aufs allerlicbreichste und zuvor-kommendste von dem Buchhändler Wenn er in seinem Hauseals Gast ausgenommen und von den Männern des Bundesta-ges bei perlenden Bechern und von Frauen und Sängern aufWasserlustsahrtcn so geehrt oder verehrt, daß es dem gutenMann des Löbens und Licbcns fast zuviel wurde. Aber ei-nen ungetrübten Vollgenuß der Freude dankte er dem Wieder-sehen und der fast täglich wiederkchrendcn Gesellschaft des vonCoburg her befreundeten Ministers v. Wan gen heim, wel-cher damals als Bundestags-Gesandter in Frankfurt lebte.

Von Frankfurt ging Jean Paul nach Heidelberg, fandzwar dort noch die guten Menschen als die alten, aber nichtzum zweiten Male die alte Lust. Unter vielen Gründen, dieden Aufenthalt in Heidelberg für ihn dicßmal weniger ange-nehm machten, wirkte unstreitig auch die Auwcscnhcit A. W.Schlegels mit, eines Mannes, der sich in aller Weise alssein literarischer Gegner erwiesen, dessen Richtung als DichterJean Paul selbst aus das entschiedenste bekämpft hatte, undmit dem er nun die Ehrcnauszcichnungen von der Universitätund die Freundschaftbczcugungcn in einem ihm überaus wer-then Familienkreise gemeinschaftlich hinnehmcn mußte.