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Aus Jean Paul's Leben
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Leute Spiele, die Wittwc re. auf eiucr Wiese, woraus ich füreine Goulou aus Weimar eiucu langen Scherz spann dar-aus tanzte man eine Stunde lang in einer Ritterburg. Undso zog denn am schönen Abend die ganze kleine Frendcnweltohne das kleinste Stören, Mißverständnis; und Abbruch mitrinverschüttctcn Freudenbechern nach Hause."

Von Heidelberg aus machte Jean Paul in Gesellschaftder Familie Paullus einen Ausflug nach Mannheim, wo erbesonders bei Sternberg und General Vincenti freundlichausgenommen ward; von da nach Mainz, das ihm durch dasZusammenleben mit dem Präsidenten Jacobi (einem Sohnedes Philosophen), so wie mit einem wenig bekannten, aber sehrachtungswcrthcn edlen Manne, Hosrath Jung, und dem Ge-neral Krauscnck besonders wcrth geworden; und nach Wies-baden. Ende August kehrte er nach Baircuth zurück. Zuden bleibendsten Eindrücken dieser Reise gehörte außer demAnblick des majestätischen Nhcinstroms das Entzücken überSpontini's Vestalin, welche Oper man ihm zu Ehren inMannheim aufgcfnhrt hatte. Von Menschen aber, wie werthihm auch so Viele durch Gelehrsamkeit und Charakter waren,wie bereitwillig er so Vieler Güte und Wohlwollen sich hin-gegeben, gewann er Keinen so lieb, als Heinrich Voß,mit dem von da an ein enges Freundschaftverhältniß begann,in das sogar das vertraulicheDu" sogleich eingeführt ward,woraus Jean Paul selbst in Rücksicht ans seine soaltenJahre" den Nachdruck der Verwunderung legte. Ja so großwar das Vertrauen in diesen neuen Freund, daß er ihnunterm 31. Juli 1818 förmlich zumunbeschränkten Ord-ner, Chorizonten und Herausgeber seines ganzen literarischenSchrcibnachlasscs" ernannte; eine Anordnung, deren Aus-