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italienischen Musik (bei Thibaut); aber ich danke auch demAllgütigcn, soviel ich kann, durch Milde, Stille, Bescheiden-heit, Liebe und Rcchtsein gegen Jedermann." Und an Ema-nucl schrieb er von der Wasserfahrt: „Mir war, als würdenmeine Romane lebendig und nähmen mich mit, als das lange,halbbedcckte Schiff mit achtzig Personen — bekränzt mit Ei-chenlaub bis an die bunten Bänderwimpel — begleitet voneinem Bcischiffchen voll Musiker, vor den Burgen und Bergendahin fuhr. Der größte Thcil der Frauen und Männer saßan der langen, von dem einen Ende des Schiffs zum anderntragenden Tafel. Studenten, Professoren, schöne Mädchen undFrauen, der Kronprinz von Schweden, ein schöner Engländer,ein junger Prinz von Waldeck rc., alles lebte in unschuldigerFreude. Meine Kappe und des Prinzen Hut wurden ans an-dere Ende der Tafel hinunter gefordert und zwei schöne Mäd-chen brachten sie mit Eichenkränzcn umfaßt wieder zurück undich und der Prinz standen damit da. Der Uebcrfluß an Essenund Wein konnte kaum in einem ganzen Tage aufgczchrt wer-den. Der Himmel legte eine Wolke nach der andern ab. Aufeinem alten Burgfelscn wehte eine Fahne und Schnupftücherherunter, und junge Leute riesen Vivats. In unscrm Schiffewurden Lieder gesungen. Ein Nachen nach dem andern fuhruns mit Musik und Gruß nach; Abends sogar einer mit einerGuitarre, wo ein Jüngling mein angebliches Lciblied: „Na-men nennen dich nicht" sang. — Im fortziehcndcn Schiffewurde gegessen und seltsam schifften die himmlischen User undThälcr vor uns vorüber, als ob wir ständen. Die Freude derRührung ergriff mich sehr; und mit großer Gewalt und mitDenken an ganz tolle und dumme Sachen mußt' ich meinUcbermaß bezwingen. Nach dem Essen spielten wir jungen