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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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mal Freuden und Entzückungen, wie er sie in gleichem Maße seit seinem Aufenthalt in Berlin nicht erlebt hatte.Im Julius d. I. hatte er sich auf einige Wochen nach Hei-delberg begeben und Schönheit der Gegend und Liebe undGüte ihrer Bewohner vereinigten sich zu seiner höchsten Be-glückung. Vor allen waren es die Männer und die Jünglingeder Hochschule, die ihm mit vollem Herzen und mit den spre-chenden Zeichen der Bewunderung und Begeisterung nahten.Die Studenten brachten Lieder, Lebehoch und Fackelschein; dieProfessoren unter Vortritt Hegels und Kreuzers das perga-mentene Diplom, in welchem sie den Namen, die Privilegienund Rechte eines Doctors der Philosophie und der freienKünste ans ihn übertrugen, als ausxoetam iminoi-tulnin,linnen et oinninnntuin oneculi, clecim virtutum, princi^6ininAnnii, cloctiünnn, onpinntins, Kermunoiuin libertntis ns-sertoiein ncnrriinnm, clebellntorom loi-tissinauw inecklocritn-tm, 8Uj)srbin6, Virnm ^unlcnn non enuclickiornin terra tulit,nt ckotibus 6ni8 oinni concentu con8en8unns Inncki8 nostras8nbliinioi-il>u8 trüni6reinu8 nmoreiii, ^ietatem, reverentinm."Vornehmlich waren es Voß, Paullns, Hegel, Schwarz,Thibaut, Kreuzer, die in der Ehrcnauszeichnung deswillkommncn Gastes wetteiferten; von Schwarz mußte er so-gar die Wohnung annehmen. Gleicherweise ließen sich's dieFrauen und Jungfrauen Heidelbergs angelegen sein, dem Hcr-zenskündigcr ihres Geschlechts gebührende Huldigungen darzu-bringcn, und namentlich ward eine Luftfahrt ans dem Neckardurch fie zur Himmelfahrt.Ich habe hier Stunden erlebt,schrieb Jean Paul an seine Frau, wie ich sie nie unter demschönsten Himmel meines Lebens gesunden, besonders die Was-serfahrt, das Studentcn-Vivat und die Gesänge aus der alt-