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königl. bahr. Ilegierung die ihm bisher von dem Fürsten Pri-mas, als Großhcrzog von Frankfurt, gegebene Pension über-nommen und auf die Hanptkasse in Aschaffenbnrg überwiesenhabe. — Das brachte ein frohes Weihnachten, das Jean Paulin kindlicher Freude feierte und mit offnen Händen gegen dentreuesten Freund seiner (geld-) armen Jugend, gegen Otto.
Die wohlthatigcn Folgen, welche Jean Paul von denkleinen Ausflügen nach Erlangen und Nürnberg für Geistund Körper verspürt hatte, bestimmten ihn, von nun an solchekleine vorübergehende Ortswechsel für seine Thätigkeit jährlichzu wiederholen. In der Regel wählte er dafür die Frühlings-monate; ungern und nur besondrer Ursachen willen den Som-mer. Im August 1816 ging er nach Regensburg, undzwar wählte er als Reiseziel diese Stadt, weil sich sein bis-heriger von ihm innig verehrter Wohlthäter Fürst PrimasCarl v. Dalberg nach seiner Mediatisierung dahin zurück-gezogen hatte. Er hatte seine persönliche Bekanntschaft nochnicht gemacht; aber gleich nach dem ersten Sehen war dasVerhältniß zwischen beiden einem lang vertranten gleich. „IhrGeist erhebt den mcinigcn," schrieb Dalberg an Jean Paulam Morgen nach dem ersten Sehen, „Ihre reine Liebe derTugend erwärmt mein Herz; Ihr standhaftes Bestreben, dasReich christlich sittlicher Tugend zu befördern, befestiget meinenEntschluß. Angelegentlichst ersuche ich Sie, mir täglich vonheut an die Stunde von 6 Uhr Abends bis 7 Uhr zu schen-ken. — Voraus freu' ich mich aus diesen Abend." Und JeanPaul erwiederte: „Gott belohne Sie für die Abendstunden,womit Sie mich, wie mit einer Abendanrora, erquicken wollen.. ... Ich verehre Sic nicht nur, sondern — was für Für-sten seltner ist — ich liebe Sic mit innigem, warmen, treuem