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bücher Ihres Leims, Ihrer Familie, Ihrer kleinen Ereig-nisse. — Es gehe Dir wohl, liebe Tochter! und der Geistdes warmen Lichtes ohne Fcucrstnrm fülle Dein Herz!
I. P. F. R."
Nach dieser Zeit war Maria ruhig geworden; aber derFrieden der Seele war im Feuer ihrer Phantasie zu Asche ge-brannt. Die heiligste Regung ihres Herzens war nicht mehrungetrübt und cs gab für sie keine Sühne außer den Tod.Nur zwei Beziehungen knüpften sie an das Leben; warendiese gelöst, so war sie frei: die Mutter durfte sic nicht ver-lassen, die Schwester konnte nicht allein stehen. Da starb dieMutter, und die Schwester verlobte sich. Mit beispielloserEntschlossenheit und Festigkeit führte sie nun ihr gewaltsamesEnde herbei. Rasch und ruhig ordnete sie alle kleinen undhäuslichen Verhältnisse und bereitete sic sich zum Abschied voneinem Leben, das ihr unerträglich geworden war. In derletzten Stunde setzte sie sich hin und schrieb an Jean Paul:
„Zürnen Sie nicht, thcncrstcr Vater, noch diese Zeilenvon Ihrer unglücklichen Maria zu empfangen. Ich kann esja nicht ertragen, daß Sie mich noch für lebendig Halten, wennich schon todt bin. Meine Mutter ist vor zwei Monaten ge-storben. Sie litt cs gern, daß ich ihr Nachfolge; aber sie batmich, vorher alles zu ordnen, für meine Schwester zu sorgenund sic nicht in den Sehrcckcnszeitcn des Kriegs zu verlassen.Diese sind nun vorbei und ihre Existenz ist gesichert. Ichhabe gcthan, was ich konnte, und eile von einer Welt endlichwcgzukommcn, wo ich so unbegreiflich fehlen mußte, wo dasheißeste Bestreben nach dem Besten so vergeblich war, wo ichseit meinen thörichtcn Briefen an Sie aus einer Verzweiflungin die andere überging. Ach! es wird im großen Universum