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und da Niemand beneidete, als die drei Engel, die DeineKinder sind.
Denken Sie cs auch, lieber Jean Paul, daß es Glück ist,was mir von Kindheit an so viel fehlte. Kaum daß ich ei-nen Vater hatte, so früh verlor ich ihn; ich verschweige aber,wie er starb; denn sonst errathcn Sie, der Sie sein Lebenkennen, alles. (Ungerecht aber war' cs, wenn ich's nicht sagte,daß ich eine sehr rechtschaffene Mutter und eine eben so guteSchwester habe.) O, mein Vater, lasse mir darum die ge-heime Freude, Dich immer so zu nennen. Du hast mich jaerweckt zu einem bessern Leben und ich habe nichts, das michso sehr freuet, als der Gedanke an Dich. Es wird, ich fühl'cs — o fühl' cs auch! — mein letzter dieser Welt sein, undwenn ich jcnseit erwache, wieder mein erster.
Und so nimm denn meine Thränen und meinen Dankgütig auf, und freue Dich, mein Vater, daß Du den Men-schen so viel hilfst und sie so oft tröstest, und glaube cs, daßwir Alle, sobald uns nur ein wenig das Licht aufgeht, vorLiebe viel für Dich opfern wollen und ich so gerne Alles!—>Ach! lebe tanscndmal wohl! Aber mich errathe nicht, bis ichwcrth bin, zu Dir, meinem Schutzengel, zu kommen!
Nachschrift. O! warum kann nicht die ganze Welt inIhr Haus kommen und bei Ihnen bleiben! Wahrlich! wirwären Alle gerettet. O, wie oft träumte ich schon, ich wär's,und hätte als die älteste und zu seinen Künsten am wenigstenbegabte Tochter — denn ich bin unglaublich unwissend und ein-fältig — auch die schwersten Arbeiten darin, für mich wahreSpielerei, zu besorgen. Wie recht froh wollte ich sein, wennich so ein nützliches Glied Ihrer Haushaltung würde und garkeine Magd da wäre, — ich that und thue ja zu Hause auch