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auch auf seine dichterischen Flüge ausgeübt. Mit dem Mor-genrot!) der Freiheit, das mit dem Neujahr 1813 über Deutsch-land aufsticg, erstand auch iu ihm wieder — nicht die Hoff-nung; die hatte er nie verloren; sondern — die dichterischeSchöpfungskrast; ja sogar, gegen seinen neuen Lebensüberdrußdie alte Lebensfreude, so daß er einem Freunde schreiben konnte:„Jetzo wäre mir der Tod fatal und ein schlechter Spaß beimeinem bessern."
Am 21. Februar 1813 wurde „Nico laus Marg graf(der Komet)" angefaugcn, der Anlage nach ein großer ko-mischer Roman, der für die deutsche Literatur das werdensollte, was der Don Quixote für die europäische ist. Mitgroßer Lust und noch größrem Kraftaufwand — denn zu kei-nem seiner Werke hat Jean Paul soviel Studien und Vorar-beiten gemacht — ward der Plan entworfen und mitten un-ter dem Lärmen des Kriegs und während der Dichter Schlachtenund Siege mit seiner begeisterten, oft stürmischen, immer er-habenen Rede begleitete, ansgcführt. Er war wieder jungworden durch die Zeit. „Das Ende des zweiten Bandes(schrieb er einem Freunde) und die fruchtbare Leichtigkeit, sort-zufahren und mich selber schreibend zu erquicken, läßt michordentlich noch zwischen künftigen philosophischen Werken undzwischen dreierlei Arten von ästhetischen, die ich zu machenwähle, schwanken."
Wer aber Jean Pauls Theilnahme an den großen Er-eignissen des Vaterlandes in jenen Jahren kennen lernen odersich ins Gedächtniß zurückrnfen will, den erinnern wir an„Mars und Phöbus Thronwechsel im I. 1813," andie „politischen Fastenpredigten während DeutschlandsMarterwoche, mit den Nachdämmeruugcn;" dann an die in