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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Loch höre! Er sollte meinem erdigen Herzball einen neuenStoß zur Bewegung um die höhere Sonne geben und michheiligen, und mir soviel sein, wie Herder, jamehr als Her-der. Er war beides nicht und meine frömmsten Wünsche fürmich können leider nur von weiter niemand erfüllt werden,als von mir selber. Hab' ich nur ihn gesehen, hatt' ichbisher gedacht, so werd' ich ein neuer Mensch und begehreweiter keinen edel-berühmten Mann mehr zu sehen! Ach!Er sieht ganz gesund aus (wie auch sein Paß besagt), undißt mehr und trinkt so viel als ich. Er kann vom Morgenan bis Vormitternacht in Einem fort unter Menschen, Genüs-sen und aus Häuser- oder Visitcnreiscn sein. Ich blieb zuseiner Verwunderung meiner alten Regel treu, mitten aus derwärmsten Gesellschaft in meine kühle Einsamkeit zu laufen, ummich vom Erholen zu erholen. Als ich Jacobi es kommtseine Kehrseite fragte, ob ich's mit meiner Freiheit rc.nicht übertriebe? bejahte cr's halb, und doch nur so, daß ichkeinen Nutzen von der Frage hatte. Ucberall sicht er zu sehrund zu ängstlich auf seine Erscheinung und Darstellung vorAndern und wagt gar nichts; sowie er schon früher meineFrage verneinte, ob ich öffentlich in der Dedication des Clavis

an ihn sagen dürfe, er habe sie vor dem Druck gelesen.

Etwas gehört dem Alter an und den vier weiblichen Händen,die ihn tragen und wiegen. - Daß er mich liebt, weiß ichaus seinem jedesmaligen Abschiednchmen, und aus der Liebeseiner Schwestern, und aus den sanften Vorwürfen, wenn ichjn den Intervallen seines Zuhauseseins nicht kam; aber wie-viel er an mir mit Recht und Unrecht tadelt, weiß ich nicht.Ueber meine persönlichen, menschlichen und frühem und schrei-benden Verhältnisse hat er keine Frage gethan. Doch war auch