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Gewalt des Wunderglaubens ein: der Glaube an die Kwei.Nach seiner Meinung oder Erfahrung wiederholte sich einErlebniß einmal gleichartig (das war die Zwei, oder das„Wunder des Dualismus," wie er's nannte) und dann sicherungleichartig (oder nicht mehr). Er hatte sich für die Ver-zeichnung solcher, seinen Glauben bestätigenden Fälle ein eig-nes Heft angelegt, in welchem u. A. angczcigt sind: „An ei-nem Tage zweimal falsche Kistchen an mich, daun das wahre."„Zweimal zu Gevatter gestanden in einem Jahr." „Zwei Ka-rolinen heirathen wollen; und nur die dritte gehcirathet."Hätte freilich die dritte nicht Karoline, sondern etwa Emiliegeheißen, so hätte das System gesagt: „Zwei Karolinen hei-rathen wollen, eine Emilie gehcirathet." Ebenso finden wirunter diesen Wundern des Dualismus aufgezählt, wenn schondie erste Wiederholung einen Gegensatz bildet, z. B. „Ver-lieren der silbernen Gabel und Ausliefcrn des silbernenLöffels."
Jean Paul war sein eigner Arzt und hielt sorgfältigWache und Rechnung über seinen Körper, den er nie alsMittel für den Genuß, sondern allein als Werkzeug für gei-stige Thätigkcit ansah und behandelte. „Wie oft habe ichmir gewünscht, schreibt er, daß ein Andrer für mich äße undbesonders tränke, damit ich nichts bekäme als den Wein- undKochgcist, um nachher fortzusahrcn auf dem Papier. Essen,Trinken, Geld, ja Gesundheit sind mir nichts in der Wageder ästhetischen Arbeit; für diese hingegen esse, trinke ich re.Nur die Genüsse der Natur, der Religion behaupten ihreeigne Herrschaft." Ja er enthielt sich oft bei Gastmälcrn desTrinkens, „um nicht die Kraft durch Trinken ohne Schreib-zweck abzustumpfcn." Er war sehr eingenommen für das Sy-