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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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auch, sich, bevor cr zu Freunden oder Bekannten, oder auchnur zu den Seinen zu Tische ging, die Gegenstände, derenBesprechen er sür sie für interessant hielt, auf einemDis-curszettel" zu verzeichnen, den er zur Sicherheit bei sichführte. Kam cs dann freilich vor, daß das Gespräch seineneignen Lauf genommen, und cr beim Fortgehen auf seinemDiscurszettel" noch unerledigte Gegenstände fand, so warer wohl etwas unzufrieden, und fuhr sich ein ihm eignesZeichen des Mißvergnügens mit der flachen Hand vomKinn nach der Stirne und über den Kops.

Er hatte einen natürlichen Hang zum Wunderbaren, sodaß ihn sogar der Widerspruch gegen das nur Ungewöhnlicheverdroß, z. B. wenn F. St. Fond antediluvianische Knochcn-rcste zu denen der jetzigen Thierwelt machen wollte. Ausge-zeichnete Tage im Kalender, z. B. Quatember re., waren sürihn bedeutende; weil cr, wie cr selber sagte, in seinem frühemLeben nichts Großes hatte, als die Natur, keine große Gesell-schaft, keinen Menschcnglanz u. s. w. Damit stand in genauesterVerbindung sein Hang, das Wetter nach den meteorologischenBeschaffenheiten der bedeutenden Kalendertage voranszusagen.So oft ihm nun auch dieß Prophctcnamt mißglückte, so gabcr doch den Glauben daran nicht aus, und wenn er auch mitder ihm eignen Anmuth über etwaige Fehlverkündigungcn scher-zen konnte, so war cr doch wirklich an dieser Stelle empfind-lich und duldete wegen einzelner Unfälle keinen Angriff aufdas System, selbst nicht leicht im Spaß. Darum legte crauch den Träumen einen bcsondcrn Werth bei, so daß cr sichfür die scinigcn ein besonderes Buch hielt; wobei freilich nichtzu übersehen, daß rein anthropologische Zwecke mitbestimmeudwirkten. Dagegen nahm ein andrer Glaube ihn fast mit der