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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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immer bei mir ist, das mich allmächtig wenigstens gegen michselbst macht, das mich plötzlich aus allen Verlegenheiten (dienur immer die meines Begehrens sind) heraus trägt; dasmich in jeder Minute Herr meiner und der Umgebung machtrind mir die Ruhe gibt, die jedes Außen verweigert oder er-schwert.

Es ist falsch, daß uns etwas überwältigen, überflnthcnkönne: halte nur dein besonnenes Ich-Auge offen, so magum dieses Auge in deinem Innern ansbranscn, was will: dusiehst cs an und siegst. Die Besonnenheit sieht im selbenGeiste der Unbesonnenheit zu. Das Wollen hat das Große,daß es allmächtig ist über mich; aber dann auch über allemeine Einwirkungen. Wollen aber hat man umsonst; undwie schön ist cs, das Aufbrausende in sich verdeckt zu haben!und zwar gegen die nächsten Geliebten.

Welche Stärke wird nicht langes Uebcn geben im Ent-sagen und Lieben! Und überall kommt es doch nur auf meinWollen an; und dieses an und für sich hat nichts Schmerzhaftes.

Die für mich schönsten Tage waren die, wo ich mich ammeisten beherrschte; und unter allen Gewinnsten, die ich ge-macht, ist der der Sclberbezwingung (im Ab - und Angewöh-uen) in irgend einer Sache der dauerndste und gewisseste, dennichts nehmen kann.

Das Eitle, das im Leben ewig wiederkehrt, ist wenigstensdurch das Wiederkehren nicht ganz eitel.

Ich bedarf eigentlich in keinem Lebensfalle einer Regel,sobald ich nur gegen niemand als gegen mich kämpfe.

Statt aller einzelnen Regeln denke dir einen großenMenschen vor deine Seele, Herder Jesus Gott.