Hafter Tage zu erschaffen sei, als ob nicht, sogar wenn dieReihe eine Zeit lang sortgcführt ist, doch eine langweiligeAngewöhnung so an sic, wie an eine gute Wohnung entstehenwürde, und dann als ob durchaus der ewige Wechsel derVerhältnisse und Stunden, der Stern nach Stern durchgehtund durchgrcift, bei dir ansbleibcn könnte.
Zerstückle das Leben: du machst dir's leicht; vereinige esund du machst dir's schwer. Es ist schlechterdings unmöglich,einen frohen Zustand immer sortznsctzcn; ein neuer muß kom-men und der alte vergessen werden. Jeder mache ein ganzesStück aus und schließe sich nicht an an ein anderes.
Wenn eine zufällige Zusammcnhäufung von Kleinigkeitenwie mit Wölkchen dir den Tag trübt: so ist ja eben so ge-wiß, daß wieder eine schönere Zusammcnhänfnng dir ihn er-leuchten wird.
Jst's dir nicht genug, keine Schmerzen zu haben undfolglich doch kleine Freuden, warum sie vergessen über größre,die man haben könnte, ja die sogar bei einigem Aufwand indeiner Gewalt standen?
Warum, mit welchem Rechte verlangst du denn von derVorsehung, daß sic dir immer Glück begegnen lasse, dir aufihrem großen Gange, wo Unzählige zu versorgen sind, allesans dem Wege räume?
Setze auch nicht überall das Acnßcrstc und Unwahrschein-lichste und zwar gerade im Schlimmen voraus, zumal da esnie cingetroffcn.
Eine neue Frcndcnquellc wäre cs, sich von den Seinigenmehr lieben zu lassen.
Mache übrigens dein Glück noch lieber von Sachen alsvon geliebten Menschen abhängig. Diese ändern sich, ihre