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Man sicht oft im Frieden gar keine wichtige Ursachemöglich nnd voraus, die einen Krieg hcrbciführcn konnte.Aber cs braucht nur eine unwichtige Ursache nnd zu diesernoch einige: so gebiert schon die Menge derselben einen.
Bei besondern Hausvorfällen, z. B. Verzögerung durchBierabzichcn, durch Fremde ec. fordere ja nicht dieselbe An-strengung, oder Gleichheit überhaupt, zumal da nach deraußergewöhnlichen Anstrengung jeder Tadel schmerzt als Un-dank.
Man sollte im Hauslcbcn ein Rciselcben versuchen; allesleicht nnd flüchtig nehmen, wie eS denn auch ist; nach nichtsfragen, wie ein Uorik unterwegs; nur spielen mit den Bege-benheiten, gleich ihm, als habe man ihrer blos in einer em-pfindsamen Reise zu gedenken.
Es gibt freilich drei böse Stunden: die Dinier-, Er-wach- nnd Soupierstundc. Himmel! wie leicht ist ein Essenvergessen und wie wenig sein Genuß gegen den langen Nach-schmcrz!
Uebcr Essen entsteht soviel Zank; daher da so etwasbald vorüber, ja der Tadel nachzutragcn ist, ist es besser zuschweigen.
Nie tadle unter dem Essen das Essen; denn durch Ant-worten und Reden wird daö schlechte Essen zu einem nochschlechter».
Schlechtes Essen ertragen ist doch leichter und besser, alses bczankcu, zumal da es so selten.
Wenn etwas an einer langen Zubereitung, z. B. desEssens, dir nicht gefällt, denke nicht an die Möglichkeit bessernGeschmacks oder Wirklichkeit des schlechten, sondern an dielange fremde Mühe nnd Hoffnung.