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Wie? Forderst denn du zu deiner philosophischen Mann-uud Geist-Umänderung durch Grundsätze dieselbe Umänderungvon Andern, z. B. der Frau, den Freunden, Kindern rc., diegar nicht in deinem Falle waren, und welche deine Verbesse-rung mit alten Gewohnheiten empfangen? Warum setzt eigneVerbesserung fremde voraus? — um es selber leichter zu haben.
Stelle dir nur drei Tage hinter einander die Vorzügeeinzelner Menschen vor.
Gewährst du etwas, so thu' es zugleich freundlich; sonstgeht ja das ganze Opfer verloren. Ebenso mache cs mit demAbschlagen.
Stelle dich nur eine Woche lang sanft gegen Jeden, ob-wohl aus Ucbcrzeugung, um zu sehen, wie dadurch alle See-len gewonnen werden und deine gewinnt.
Was durch Geld abzuthnn ist, werde auch nicht durchden kleinsten Schmerz abgethan. Du willst 24 kr. ausgebenund nicht einen Kronenthaler, als ob alles nicht einerlei wäre.
Durch Zank wird ein Drittel erreicht; durch Liebe oderNachgeben das Ganze.
Sprich deine Meinung durch wortlose Thaten einigemalaus. Sogar die That wird entkräftet, wenn man ihr hinter-drein ein Wort beifügt.
Liebe kann man bald vernichten (wenn man sie für über-mäßig hielt), aber nicht Haß. Zn jener gehört ein Wort, zudiesem Thaten.
Es braucht viele gute Worte, che du üur ein böses wie-der gut machst.
Man bereut nie den Aufschub des Tadelns — da manes ja jede Minute nachbringen kann — aber wohl die Vor-cile desselben.
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