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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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er listig zornig:Keins rührt mich an!" nnd nachdem er imverschlossenen Zimmer alles versteckt, aber doch absichtlich wie-der ein rothes oder Goldpapierchcn liegen lassen, oder einenbnnten Span, durften wir hinein. Am heiligen Abend selberkonnte er das Bescheeren nicht erwarten. Sobald cS däm-merte, mußten wir fort, und mit der Dunkelheit wurden wirschon gerufen und dann konnten wir uns nicht genug für ihnfreuen.

Es gab noch einen Festabend an Fastnacht. Der Va-ter kaufte da ciucr alten Frau, die zeitlebens der Harmoniegegenüber saß und hinter einem Tischchen strickte, für sechsKreuzer den halben Laden aus. Sie hatte Fliegen- undWohnhäuser, Stühle und Tische und Bänke, alles von Mehlund Wasser gemacht und mit rothcn Linien geziert. Dieß bc-schecrtc er uns Abends ans einem Stuhl vor einem Paar übri-ger Wcihnachtwachslichtchen.

Zu der Genügsamkeit, auf die ihn das Schicksal in seinerKindheit hingewiesen, wollte er uns erziehen. So bekamenwir nie Taschengeld, sondern blos etwas weniges an den dreiHausmärkteu in Baireuth, jedes drei Kreuzer; später stieg'szu sechsen und kurz vor meiner Kommunion konnte ich micheinmal mit einem Vicrundzwanziger sehen lassen. In denletzten Jahren bekamen ich und meine Schwester jede einenSonntagsechscr. Dieß Geld konnten wir aber ebensogut hin-auswerfen, als behalten. Dadurch lernten wir aber schwerdas rechte Umgehen mit Geld, und wenn wie, ich weißnicht wer, behauptet auf einer Nadelspitze tausend Engelsitzen, so hatten bei uns wenigstens hundert Pläne aus einemThaler Platz; aber sie flogen mit ihm in die Luft.

Ich will nur noch zwei Dinge erzählen. Erstlich, wie