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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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er den Gärtncrsleuten, die in dem Garten, worin er arbei-tete, eingestellt waren, aushalf und vorschoß. Immer fünf Gul-den gab er ihnen auf einmal, von denen die Frau monatlicheinen wiedcrbringcn mußte, wofür er ihr seinen SechserIn-teressen" abzahlte, wie er sagte. Und dann, wie der Vater,wenn er eben in diesen Garten früh hinausging, meist durchden langen, schattenlosen Nennwcg zog, um vor dem Thorvon einer dicken Branntweinbrcnnerin einen Gutenmorgcnzu bekommen, und noch sagen zu können:ES wird schönesWetter, Frau N." oderEs wird nicht lange mehr so blei-ben; wir kriegen Regen, Sie wcrdcn's schon sehen!" dennbei dieser Frau trafen wie sonst nicht bei jedermannseine Wetterprophezcihunge» immer ein.

Ich will aber aufhören: denn da bei Kleinigkeiten einejede das Recht des Erzähltwcrdcns hat, so sammelt sich zuletzteine ermüdende Masse und das Ende wird schwerer als derAnfang. Würde es Sie z. B. nicht langweilen, wenn ich er-zählte, daß der Vater im ausgehobnen Einsatz eines Toilet-tenkastens ein Löchelchen für Pfennige und eins für Zweipfen-nigstückc hatte? daß er, wie Swift, in der linken Westentaschekleines und kleinstes Geld für Arme trug? daß hinter sei-ner Hausrockklappe der Bodensatz eines Tintenfasses klebte,weil er da die Federn auswischte? daß er Siebenkäs seinenOrduungsatz unterschob: jede Sache muß ihren Ort haben;aber einerlei ist's, wo der ist? Und noch vieles Andre mehr,was er freilich selbst erzählen müßte."-

Zur Ergänzung dieser Mitteilungen aus dem häuslichenLeben Jean Pauls und über die Eigentümlichkeit seines Cha-racters liefert er selbst noch einen in aller Beziehung beachtens-werten Beitrag in einem Buch, in welchem er durch das Ver-