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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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konnte es nicht fehlen, daß sie ihm auch einige abwendigmachte. Unter letzter» sprach sich einer seiner hochgestelltenVerehrer ans frührer Zeit mit ganz besondrer Schärfe, jaErbitterung gegen ihn aus, der Herzog Emil August vonGotha. Er nahm die Gelegenheit dazu von einer FürbitteJean Pauls um eine Unterstützung für die Tochter Schlötzers,die er nicht einfach abschlng, sondern mit einer Znthat vonErboßung über des Dichters neueste Schriften, wobei nur dieAngst vor irgend einem Nachcwort desselben ihn bestimmte,seiner Grobheit mit einem verhüllenden Mäntelchen nachzu-laufen.

Dagegen gewann er grade durch das, was ihm den Her-zog von Gotha entfremdete, das Herz eines andern deutschenFürsten, der der erste von allen sich des schönen fürst-lichen Vorrechts erinnerte, dankbar zu sein im Namen desVolks gegen seine Wohlthätcr. Carl v. Dalberg, Fürstvon Primas bewunderte nicht allein den hohen Genius JeanPauls und pries Schwung und Flug seiner Phantasie, ernahm' nicht allein die erhebenden nnd stärkenden Worte desFriedenspredigers" in sein Gemüth auf, und ermunterte ihn,die Schönheit der Tugend und Wahrheit zu schildern undfür Mcnschen-Wohl und Glück mit Geisteskräften zu ringen;"sondern er dachte auch an die Bedingungen, unter denen einsolches Ringen dem Sterblichen ermöglicht wird. Anhaltendesund durch geistige Schmerzen aufreibendes Arbeiten hatte dieGesundheit Jean Pauls angegriffen, so daß er bei den ohne-hin gedrückten Verhältnissen des Buchhandels wohl nicht freivon Sorge geblieben wäre, wenn nicht eine außergewöhnlicheHülfe eintrat. Diese zu leisten übernahm die fürstliche Frei-gebigkeit Dalbergs, der ihm eine jährliche Pension von tan-