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gewährten. Ja es war ganz natürlich, daß Jean Panls Phan-tasie, die nie und nirgend von seinem Herzen sich getrennt,auch jetzt allen Bewegungen desselben folgen und seinen Em-pfindungen des Schmerzes und der Hoffnung Gestalt undAnsdruck geben wollte.
Die Franzosen waren im Lande. Zu der doppelten De-müthigung O'sstreichs (durch den Frieden zu Luneville undden zu Preßburg); zu dem Abfall mehrer deutschen Staatenvom Ncichsverband, der Auflösung des deutschen Reiches selbstund der Abdankung des Kaisers; zu der Gründung eines deut-schen Fürstenbundes unter Napoleons Oberhoheit zu Paris,kam 1806 noch der Fall von Preußen, an dessen Größe sichseit Friedrich 11. Deutschland wie an seine eigne einstige ge-halten. Den deutschen Fürsten war der Scepter gebrochen,ans den Völkern lastete schwerer Druck und unsre Literaturwurde nicht mit scheelem, sondern mit polizeilich scharfem Augebetrachtet, bewacht und in immer engere Schranken gestellt;ein neues Kaiser-Rom schien von Paris ans der germanischenFreiheit und Selbstständigkeit den Untergang zu verkündigenund wiederum griffen die Fänge des blutigen Adlers insMark unseres Volkes.
Aber in diesem lebte der ursprüngliche Geist noch, wenner auch Vielen im Wettersturm unsichtbar geworden. DieWeisen der Nation sahen und erkannten ihn und wußten vonseiner jugendlichen Kraft, und Vaterlandsliebe verband sie zugemeinsamen Thun. Unter den Vorderkämpsern einer der er-sten war Jean Paul. Von je der begeisterte Wortführer devFreiheit ergriff er die heilige Waffe der Dichtkunst gegen jedeKnechtschaft, woher sie auch kam, für die Selbstständigkeit desdeutschen Vaterlandes und für dessen Einheit erglühend und
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