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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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pflegt, wie einen Gott ans Erden habe ich ihn angesehen, undwenn er mein König und mein Vater und mein Mann undmein Sohn zusammen gewesen wäre, ich hätt' ihn nicht mehr-lieben und verehren können. Ach, das war ein Mann! undwenn ich gleich seine Schriften nicht gelesen habe, denn erwollte es nicht haben, so bin ich doch immer so glückselig ge-wesen, wenn ich hörte, wie sic weit und breit gelesen und ge-lobt würden, als hätt' ich selber daran geholfen. Und dieFremden, die hieher kamen, die mußte man hören, wenn manden Herrn Lcgationsrath wollte schätzen lernen. Denn hier inBairenth haben sie ihn gar nicht zu ästimieren gewußt. Aberin Berlin, da haben sie seinen Geburtstag in einem prächti-gen Saale gefeiert, lauter große und gelehrte Leute, und dahaben sie auch meine Gesundheit getrunken, das hat mir derHerr Legationsrath selber aus dem Briefe von Berlin vorge-lescn. Und er hatte mir auch versprochen, in seinem neuenBuche sollte ich den Schluß mache». Ach Gott, wenn er nurnoch lebte, ich wollte die Ehre, die er mir zugcdacht hatte,gar nicht in Rede bringen. ....

Die Nollwenzeln unterbrach unsre stillen Betrachtungen,die sich um den Kulm bewegten, und ries uns in die kleineStube zurück. Ach Gott, wenn ich bedenke, wie viel der HerrLcgationsrath hier, hier auf dieser Stelle geschrieben hat! undwenn er sich hätte ausschreibcu sollen! Fünfzig Jahre nochhätte er zu schreiben gehabt, das hat er mir selber oft gesagt,wenn ich ihn bat, sich zu schonen und das Essen nicht kaltwerden zu lassen. Nein, nein, so ein Mensch wird nicht wie-der geboren. Er war nicht von dieser Welt. Ich habe oftdarüber nachgcdacht, und da habe ich einmal zu ihm gesagt:Herr Lcgationsrath, lachen Sie die alte Nollwenzeln nicht aus: