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wiederholt und dann, ohne je erfüllt worden zn sein, 1815 zu-rückgenoinmen wurde.
Der 27. Mai 1801 war der Tag der ewigen VerbindungJean Pauls mit Karoline. Er war ganz und vollkommenbeglückt. „Bruder, schrieb er an Otto, was die lauterste,quellcnreinste, ewige Liebe gegen die Menschheit, nicht etwablos gegen mich ist, das lern' ich an meiner Karoline. JedenTag wachsen ihr mehr Flügel nach. Sonderbar besteht nebenihrer Anbetung des Uebcrirdischcn, der Poesie, der Uncigen-nützigkcit, der Natur, der vollendeten Resignation — (es gibtgar nichts, was sie nicht für mich oder auch für Andere thäte;mondcnlangc Mühe war' ihr ohnehin nichts) — ihr Fleiß ausPflichtlicbe; erst mir zu Liebe liebt sie jetzt Kleider, die sie
sich alle selber macht. Noch immer haben wir kein,
auch nur kleines Erbittern gehabt; ich komme ganz aus mei-ner Bahn. Sie hat keinen Schmerz als den, daß sie nichtdie Allerschönste und Allerklügste für mich sein kann. Ach!sich sic! Was sind Worte? Du gehst gar nicht von ihremHerzen weg. — Das Schönste in Deinem letzten Briefe istohnehin das Versprechen zu kommen. Karoline, diese Heiligeim eigentlichen Sinn, diese Geduldige, Geschäftige und Lie-bende, wie ich nie nur dachte, ist selig von Deinem Verspre-chen. Ihr werdet Euch recht lieben und Du sollst freie undfrohe Tage bei uns haben."
Die Heimath aber, welche sich vorerst Jean Paul auser-sehen, liegt in den anmulhigcn fränkischen Bergen. Unmittel-bar nach der Hochzeit zog er dorthin über Dessau, Weimar,wo er sich durch Herders Liebe und das gemüthliche Stüb-chen bei der guten Frau Knhnholdin vierzehn Tage sesthaltcnließ, und Gotha, wo in Schlichtcgrolls Hanse offne Arme