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wußte beides im Enthusiasmus nicht besser auszudrücken, alsdaß sic dem geehrten Manne die Hand küßte; was freilich eineernste Rüge des Vaters zur Folge hatte, und nachmals zu ei-nem abgeschmackten Mährchcn die Veranlassung gab, das er-zählt: „Jean Paul sei in einer Gesellschaft cingcschlnimncrt;Karolinc habe ihn mit einem Kuß geweckt und er habe ausgc-rnfcn: Diese soll cs sein!"
Jean Paul war iudcß heimisch geworden im MaicrschcnHause; aber der Gedanke an seinen Besitz war in Karolinenso wenig erwacht, daß sie nach seiner Abreise von Berlin anihre Schwester Spazier nach Dessau schrieb: „Ich glaubte,wir (nchmlich sic und ihre Schwestern) würden unglücklichsein, sobald wir von ihm getrennt wären, die beraubte Wirk-lichkeit würde schmerzlich uns von der idealen Hohe, zu derer uns erhoben hatte, herabziehen; allein ich fühle eine Kraft,einen Muth in mir, das Leben zu ertragen, wie niemals. Ichkönnte sogar glücklich sein, ohne ihn je in diesem Leben wie-dcrzuschcn."
Im Oetobcr desselben Jahres (1800) kehrte Jean Paulnach Berlin zurück. Karoline war die erste, der er seine An-kunft und seinen Besuch meldete, und schon am 0. Novemberwar sie seine erklärte Braut. Jean Paul hatte einen eignenAberglauben an die „Wunder des Dualismus," wie er ihnnannte. Ein bedeutendes Ercigniß mußte sich wiederholen,alsdann trat daS Gcgenthcil ein. Wunderlich genug war cs,daß das erste Mädchen, mit dem er sich in Hos (vorüberge-hend) versprochen hatte, Karoline hieß; die Braut in Hild-burghauscn gleichfalls; daß beide Verbindungen sich lösten undnur die mit der dritten Karoline Bestand hatte.
Seine auf den Wogen des Lebens hcrumschiffendc Seele