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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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-Fels erkannt, hier Herders rastlosen Kampf für die Wahrheit,der er huldigte; und so folgte er nun, da das Schicksal ihnmit beiden so eng verbunden hatte, dem natürlichen Rufe, derihn auf den Kampfplatz rief. Schon in demBriefe auseinen künftigen Sohn Hans Paul" trat er gegen diekritische Schule, natürlich bei allem philosophischen Scharfsinn,vornehmlich mit der ihm eignen Waffe der Lanne und Satireauf. Noch entschiedener aber wandte er sich gegen das Hauptder Schule, gegen Fichte (den er übrigens persönlich hoch-achtetc, ja dessen patriotische Tugenden er mit lyrischer Be-geisterung pries), dessen philosophische Irrwege anfzudcckcu er-den LInvis irielitinna schrieb (14.Dcc. 1790 bis 8.Jan.1800).

Manche kleine Reisen wurden im Jahre 1709 ausgeführt.Nach Gotha zog ihn die liebenswürdige Familie Schlichtc-groll, woSan Paul" (so nannten ihn die Kinder) immermit lautem Jubel empfangen ward. Mit dem damaligenErbprinzen, nachhcrigcn Herzog Emil August, der auch alsSchriftsteller einen Namen zu erwerben suchte, entspannen sicherst spater die enger» Verhältnisse, aus denen der Briefwech-sel hcrvorgcgaugcn, davon ein Theil vor dem Frcihcitbüch-Icin steht.

Von ganz besondrer Bedeutung für Jean Paul warenwiederholte Ausflüge nach Hildburghauscn, wohin ihn zu-erst der Brief einer Unbekannten gerufen, die ihm statt desNamens ihre silhonettiertc Gestalt geschickt,ein edles, tieffüh-lendcs, männlich festes, vom Schicksal verwundetes schönesMädchen," Hofdame bei der Herzogin. Hier, nchmlich amHof, war Jean Paul ganz besonders gut ausgenommen.DenkeDir, schreibt er au Otto, male Dir die himmlische Herzogin,