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aufgespürte Gerücht irgend eines Werkes, das Sic der Asthe-nie des Jahrhunderts entgegen setzen.
Jetzt, in diesem Wolssmonat der Literatur, wo eine ästhe-tische (Schlegelsche) Erhebung über die Erhebung alles Posi-tive unter Termen-Schnee vergräbt und wo mau an der mo-ralischen Welt, wie am Monde, nur die verglascte Seite sicht,indeß die abgckchrte — nach Kant aber nur beim Monde —Luft und Auen hat, da ist Ihre Dichtkunst und Ihre Philo-sophie gleichsam Eiroen868 et pnnm, — uns unentbehrlich,nehmlich Ihre Fortsetzung derselben.
. . . . O Verehrtcster! Schon dieses Schreiben erfrischtmich; wie würde mich Ihr Anblick erquicken, da doch der Traumdes Vorbildcrns erblasset vor dem Wachen der Gegenwart! —Verzeihen Sic mir den Ton, der von der Vertraulichkeit mei-nes Herzens mit Ihren Schriften die seiuigc entlehnt. Ichwollte meinen Aufenthalt in Leipzig, gleichsam wie die Jah-reszeit, mit einem magischen Nachsommer beschließen.
.... Wenn je meine Seele am Schlüsse eines Briefsdie herzlichsten Wünsche für ein fremdes Glück und Leben that,so ist es an diesem."
Mit der Antwort, die Richter erhielt, war der Bund bei-der Männer für immer geschlossen. Gesehen haben sic sichfreilich erst im I. 1812, allein ein inniger Austausch der See-len war ihnen darum nicht vorcnthaltcn und ein eifriger Brief-wechsel entschädigte Beide für die Ferne, in welche das Schick-sal sie von einander gestellt. Jacobi antwortete:
„Seit anderthalb Jahren, mein innigst geliebter JeanPaul, -— denn länger ist es nicht, daß ich mit Ihren Schrif-ten eigentlich bekannt worden bin — hat mich der Gedanke,an Sic zu schreiben, der oft brennende Begierde war, nicht