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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Bilder und Statuen. Eine Kühle der Augst presset die Brust.Endlich tritt der Gott her, kalt, ciusylbig, ohne Accent. SagtKnebel z.B.die Franzosen ziehen in Nom ein!"Hm!"sagt der Gott. Seine Gestalt ist markig und scnrig, seinAuge ein Licht. Aber endlich schürte ihn nicht blos der Cham-pagner, sondern die Gespräche über die Knust, Publicum, so-fort an, und man war bei Göthe. Er spricht nicht soblühend und strömend, wie Herder, aber scharf, bestimmt undruhig. Zuletzt las er uns d. h. spielte er uns ein ungc-drucktcs, herrliches Gedicht vor, wodurch sein Herz durch dieEiskruste die Flammen trieb, so daß er dem enthusiastischenJean Paul die Hand drückte. Beim Abschied that cr's wiederund hieß mich wicdcrkommen. Er hält seine dichterischeLaufbahn für beschlossen. - Sein Vorlesen ist nichts als eintieferes Donnern, vermischt mit dem leisen Rcgcngclispcl. Esgibt nichts Achnlichcs. Beim Himmel! wir wollen unsdoch lieben!"

Wenn nun auch diese Hoffnung nicht vollständig in Er-füllung ging, so ward ihm dafür an einer andern Stelle reicheEntschädigung, bei den Frauen, und er wurde bald inuc, daßer ganz besonders zu dem weiblichen Herzen geredet und des-sen feinste Bedungen erkannt hatte. Außer Herders Gattin,die mit inniger Freundschaft ihm ihr ganzes Leben hindurchzugethan blieb, war es vornehmlich die Frau v. Kalb, die inein näheres Vcrhältniß zu ihm trat. Das Imposante ihreräußern Erscheinung, der Helle Blick aus großen dunklen Au-gen (die leider in spätem Jahren erblindeten), die Kraft undKlarheit ihrer Rede, die hohe und reine Gesinnung, wodurchsic sich sogleich als Herders Schülerin kund gab, dazu dasFeuer der Empfindung, das ebensowohl verzehren als crwär-