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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
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umphwagcn nicht blos das Musenpserd, sondern auch die wei-ßen geheiligten Rosse der biedern Germanen ziehen," nehmlichden alten Gleim in Halberstadt als solchen verrietst.

Keine Stelle übrigens konnte zn jener Zeit die Augeneines jungen Dichters mehr auf sich ziehen, als die, von wodas Vicrgestirn der deutschen Literatur, Göthc, Schiller,Herder und Wieland, seine Strahlen sendete: Weimar.Und auch von dort erhielt Jean Paul die erfrcucndstcn Beweiseder Anerkennung,einen unvcrwclklichen Kranz, welchen Bei-fall und Achtung von Wieland und Herder ihm wand;" dieNachricht, daß er Knebel, Einsiedel n. A. zn seinen warmenFreunden rechnen dürfe, und die dringende Bitte, persönlich zuerscheinen.

O lassen Sie mich (schrieb ihm Frau v. Kalb, diegeistathmcnde und großherzige Freundin Schillers, Herders undfast aller großen Zeitgenossen), lassen Sie mich Ihnen vonIhren Freunden sagen, oder von Ihnen. Sic sind der Geistunserer Verbindung. Reich sind wir Alle durch die Achtung,Bewunderung und Hoffnung, die Ihre Schriften erregen; anähnlicher Anerkennung Ihres Werths erkennen wir, die unsereFreunde sind oder werden können. Keines als ich weiß, daßwir Sic hier erwarten dürfen; doch ist cs fast das Zeichennnscrs Grußes: Ist Richter noch nicht hier? Sie sind eintiefer Forscher, ein ferner Scher in Zeit nnd Zukunft: einPhänomen in dieser Zeit, die Ihrer bedarf. Krieg und Kampfist überall, oder ödes kaltes Nichts, schale Form, kein Inhalt:in Ihnen erscheint uns aber ein Geist, Herz nnd Seeleder Tausende, die schlafen, ans ihrem Todesschlnmmcr rettenkönnte. Unsere Erwartungen sind nicht zu kühn .... nnd