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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
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tcn und vermehrten sich und Huben gewiß nicht wenig zu demin späten: Jahren gefaßten Entschluß beigctragen, die freund-liche Stadt zum bleibenden Wohnort zu erwählen.

Die Wolken, welche das Leben Jean Pauls überschattethatten, traten mehr und mehr zurück, und wie es Licht umihn ward, ward er weiter und weiter sichtbar. Schon flogsein Name durch Deutschland. Der Hesperns war wie derVerkünder eines neuen Morgens am Himmel der deutschen Li-teratur begrüßt worden und hatte wie ein Feuer gezündet.Die Forderung Herders an einen neuen Dichter (in den Brie-fen zur Beförderung der Humanität), zuerst und vor allemein Wort des Herzens zum Herzen, einen Laut der allgemei-nen Stimme, des Wunsches und Strcbcns der Nationen, denHauch und Nachklang des mächtigen Zeitgeistes zu geben, schienJean Paul erfüllt zu haben. Die Wahrheit der Darstellung,auf neue überraschende Weise gewürzt durch die stete Gegen-wart des Verfassers, führte unmittelbar zum Glauben an ihnund zu ihm selbst; nur wer sie gelöst, konnte die höchsten Auf-gaben des Lebens so klar erhebend hinstcllcn; nur wer im Be-sitz unverwüstlicher Scclcnheiterkcit war, konnte so leicht undfrei und hoch sich über das Leben hinbcwcgen; den Druck derLiebe, den er Allen gab, fühlte Jeder im eignen Herzen, undes war das natürlichste Gefühl von Dankbarkeit, Bewunderungund Gegenliebe, welches so viele seiner Leser bestimmte, sich ihmpersönlich zu nähern.

Unter den Männern von Bedeutung, die dahin zu rech-nen sind, muß hier zunächst Friedrich von Oertel genanntwerden. Er hatte früher in Rußland gelebt und dort ein Buchvom Adel" gegen Kotzcbue geschrieben. In Leipzig, wo erum die angegebene Zeit sich aufhielt, erschien von ihm ein