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seinem Otto für das Leben geschlossen. Emannel umfaßte vor-nehmlich alles rein Menschliche im Frenndc mit unaussprechli-cher Liebe, das unermüdetc Arbeiten am Salomonischen Tcm-pelban im Innersten der Seele und die Reinheit und Gluthseiner Empfindung und gewann dafür Jean Pauls Herz, dasihm durchs ganze Leben blieb und endlich noch am letztenTage an dem scinigen mit den letzten schweren Schlägen aus-schlug. Man hat vielfach die Meinung gehegt, Jean Paulhabe diesem seinem Freunde in dem Emannel des Hesperusein Denkmal gesetzt; ohne zu bedenken, daß dem Zartgefühldes Dichters, der selbst um geliebte Todte, wenn er im Feuerder Begeisterung ihre Seele anricf, den verhüllenden Schleierlegte, eine so plumpe Vergötterung eines lebenden Freundesunmöglich sein mußte. Wahr ist, daß viele Züge des Hespc-rus-Emanuels mit denen des wirklichen übcreinstimmcn; aberauch selbst diese sind nicht von ihm genommen, da der Hcspc-rns geschrieben war, che Jean Paul die Bekanntschaft Ema-nuels gemacht.
Außer Otto hatte Jean Paul im kleinen engen Hofweder Liebe noch Verständnis, mithin auch keine Anerkennunggesunden. Die Leichtigkeit, mit welcher er sich in Baircuthüberall einführtc, die große Thcilnahme, die man (und zwar,was er in Hof nicht erlebt hatte, unaufgefordert) seinen Schrif-ten und ihrem Verfasser bewies, so daß er sich „wie ein Hai-fisch hätte umzcigcn lassen können;" ein Verleger für seinenQuintus Fixlein und endlich die überaus reizende Gegend, dieaus Baireuth ein „Maicnthal" für ihn machte, bestimmteihn, die Reisen dahin mehre Sommer nach einander zu wie-derholen.
Die angenehmen Eindrücke des ersten Besuchs wiederhol-