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um zu Ihnen zu kommen, so flieg' ich in Ihre Arme! Wowohnen Sie? Wie heißen Sie? Wer sind Sie? Ihr Werkist ein Juwel; es hastet mir, bis sein Urheber sich mir näheroffenbart! Der Ihrige Moritz."
Ausführlicher schildert der Bruder von Moritz in einemBriefe an Richter den Eindruck, welchen das Manuscript her-vorgebracht: „Bei seiner natürlichen Bereitwilligkeit, jedemzu dienen, wurde er zu oft gemißbraucht, als daß sein Eifernicht zuweilen hätte erkalten sollen, besonders wenn grade ihnselbst etwas Wichtiges interessierte, welches der Fall war, alsIhr Manuscript der Mumien ankam. (Er war eben im Be-griff, um seine Braut zu werben.) Das Gesicht, welches ermachte, als er Ihren Brief erbrechen sollte, läßt sich nur sehen,nicht beschreiben. Doch denken Sie sich ein recht großes, brei-tes, ins Schwärzliche fallendes, auf dem sich auch die kleinsteGcmüthsbcwcgung mit den deutlichsten Zügen darstcllt, denkenSie sich dieses Gesicht in die verdrießlichsten Falten gezogenund dabei ein Aehü so gedehnt wie möglich, so haben Siceine ungefähre Vorstellung davon. Mein jüngster Brudermußte den Brief erbrechen und konnte ihn erst nach einigenTagen dazu bringen, daß er ihn las; worauf er aber auch inder größten Eile das Manuscript von der Post zu holen be-fahl. Bei den ersten Zeilen Ihres Briefes stellte sein Augeschon die größte Aufmerksamkeit der Seele dar, und am Endedesselben war auch im ganzem Gesicht fast nicht eine Faltemehr zu sehen. Nun verzog es sich wieder etwas, weil derBote mit dem Manuscripte nicht schnell genug kam. „Dasist sonderbar, sagte er, das ist kein unbekannter Gelehrter; dasist Göthe, Herder, Wieland, irgend ein solcher, der mich nurdurch eine fremde Hand in Versuchung führen will. — Aber