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Commissionsrath Vogel und Amtverwaltcr Clöter inSchwarzenbach, und so zog er im März 1790 leichten Herzensnach dem Ort als Lehrer, wo er selbst in seinen Knabcnjah-ren den ersten gefunden.
Dort, wo ihn einst die ersten Träume einer schönen, jaewigen Zukunft umschwebt hatten, wo ihm die erste Sehnsuchtund Liebe erwacht war, wo ihm die erste heilige Stunde ge-naht, die ihn mit Gott und Menschen versöhnt und in der eram Altar des Höchsten — wie einst Hannibal ewigen Haßden Römern, so — ewige Liebe allen Menschen gelobt hatte(s. dritte Vorlesung), dort finden wir ihn wieder in einemscgenbringcnden Wirkungskreise, ncnaufblitzcnd in flammenderLiebe, an der Wiege seiner ersten größer» Werke.
Die Schwarzenbacher Freunde waren heitere, wohlwol-lende Männer, die alle unfern Richter liebten und gern in sei-nen humoristischen Ton cinstimmten. Am wenigsten vertrugseine Laune der Commissionsrath Vogel, mit dem er dcßhalbfrüher manchen kleinen Krieg gehabt; aber er war einer vonRichters ältesten Wohlthätcrn und das innige Dankgcfühl, mitwelchem dieser an ihm hing, und die unverkennbare Reinheitseiner Gesinnung gewannen ihm bald wieder das einc Zcitlangentfremdete Herz und nun aus immer.
An den Herrn Pfarrer Völkcl knüpften sich in Richter zuunmittelbar die rührenden Bilder seines Knabenalters, als daßer nicht in jenem noch den jungen Kaplan hätte lieben müs-sen, der so ganz ohne Aufforderung oder andre äußere Veran-lassung sich ehedem zu seinem Lehrer gemacht, und dem er beieiner so geringen aus der Schule entlaufen war (s. 3. Vor-lesung), nicht ahnend, daß er nach einem und einem halbenJahrzehnt für Kinder desselben Mannes festere Zügel würde