Druckschrift 
Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
170
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SeineTeufels-Papiere" betreffend, so hatte Richter (derdafür wie für mchres, was er in dieser Zeit schrieb, den Na-men I. P. F. Hasns angenommen) endlich im Mai 1787 anBeckmann in Gera einen Verleger gefunden, der sich wenigstensans eine Unterhandlung einlicß. Doch war damit noch weniggewonnen. Nicht allein, daß Beckmann nur ein ärmliches Ho-norar von 2'/, Thlr. für den cnggedrucktcn Bogen bewilligte,sondern er knüpfte dasselbe auch an die Bedingung, daß Rich-ter das (allerdings wunderliche) Format in Quart anfgab,und daß er sich von ihm, dem Verleger, den Titel dcS Buchsmußte aufdringen lassen. Nicht genug; der Druck des Buchesging auch ungeachtet alles Drängens und Mahueus so lang-sam von Statten, daß cs erst mit der französischen Nation1789 die Presse verließ. Und damit das Ende dem Anfanggleiche, so war das Buch so schlecht und fehlerhaft gedruckt,daß der Verfasser sich entsetzte, und als das Honorar in Goldanlangte, fand sich in ganz Hof kein Kaufmann noch Wechs-ler, der die bcschnittncn und bcschabtcn Carlsd'ors angenom-men hätte.

Das Buch blieb unbeachtet, und Jean Paul sagt selbstdavon in der Vorrede zu den Palingcncsicn, daß cs als Ma-kulatur verwerthct worden, was ihm gewiß manchen Schmerzgegeben hat.

Aber einen andern weit bittrer» Kelch reichte ihm dasSchicksal in dieser Zeit.

Es ist schon früher der beiden Jugendfreunde A. v. Ocr-thcl und I. B. Hermann gedacht worden, an deren HandRichter aus dem Knaben- ins Jünglings-Alter überging. Erliebte sic mit jener heißen und heiligen Glnth, die für allesin Flammen aufschlng, was die Wurzeln in der Tiefe des