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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Freundes Oerthel in Töpeu forderte ihn auf, als Hauslehrerfür seinen jüngsten Sohn zu ihm zu kommen und namentlichden Unterricht im Französischen zu übernehmen. Richter ant-wortete seinem Freunde unterm 18. Dez. 1786:

1' ^ ni reüeeld. Lntin, j'nl dit n inoi-meins: Un ve-rtte, mon clieo bloi, je vols <gue tu n'ns pns encore les al-les, ^ul ts doiveut porter de Hol. Dendant «gu'ellss crols-seut, tu te peux >,ien laire un benu nid n Dopen, ou tonami a Is sisn. Du ins leras un tzrancl plaisir, sl tu ^ensslZnes, ecris et lis, c'est a <lire> sl tu / veux etre leinaitre 6s ton eleve, du inoncls entler et de tol-ineine.^ussl dols tu compter pour guelgus cliose, <i»e tu esassure de ns inourir pas de laiin. lXs crains point perdreta libsrte, tu ebanzes seuleinsnt Iss liornss c^ul t'environ-nent deja. Vor der Hand kannst Du Deinem H. Vatermeine Entschließung als Deinen Rath ausgcben. Ihr gabbesonders die unerwartete Liebe Deines Bruders das Dasein,die ich vorher von Dir und aus dem Wege von ihm selbst er-fuhr. So schiffen wir, lieber Freund, noch einige schöneTage fort neben einander aus dem LebenSmccrc her, bis unsdie Zufälle wieder auseinander blasen."

Es war ums Neujahr 1787, als Richter mit der Hoff-nung auf bessere Jahre als die bisherigen in das Haus desHerrn Kammerrath von Oerthel auf Töpcn (bei Hof) als Leh-rer von dessen jüngstem Sohne cinzog. Obschon er frei aus-geathmet haben mag, als er Hof und sein enges Stübchendarin und alle die beengenden Verhältnisse und die drückendstenNahrungssorgen hinter sich hatte, so trat er doch keineswegsins Paradies. Der Herr von Oerthel war ein Mann vonstarrem Sinn und rauhen Sitten, dem das Bitten schwer und

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