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Aus Jean Paul's Leben
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fiele; stelle dir daher seine Ankunft vor; jeden Tag mache dichans viele gefast.

Man bereuet den vergeblichen Schmerz, wenn er geho-ben ist.

Der Tod vernichtet die ganzen Leidenszencn.

Denke dir einen schlimmem Zustand, als in dem du bist.

Nicht der Zufall, sondern ich verschulde meinen Schmerz.

Epiktet war nicht unglücklich.

Das Betrüben Hilst nichts und ist gerade das eigentlicheUebel.

Denke dir die schlimmsten Folgen jedes Uebels: so wirstdu dieses nicht fürchten, da du jene verachtest.

Denke dir das Weltenheer und die Plagen auf diesemWeltstäubchcn.

Begehre nicht, was du vergeblich begehren würdest; ver-lange nicht, wie das Kind, den Mond in die Hände zu nehmen.

Eitelkeit, Unempfindsamkeit, Gewohnheit macht standhaft;warum nicht die Tugend noch mehr.

Kein einziger Augenblick wäre uns unerträglich, aber blosdie Zusammenfassung aller macht es; nur die Gegenwartschmerzt.

Nach einem Leiden im Traume fragen wir nichts; warumnach denen im Traume des Lebens.

Wenn der Traum mich gegen das Aeußere blos durchmeine eigne Kraft beglücken kann, warum nicht noch mehr dieVernunft?

Sage nie, wenn nur diese Leiden nicht wären, andere er-trügest du besser.

Frage nach den körperlichen Aeuserungen des Schmerzes 'nicht und behaupte nur die innere Standhaftigkeit.